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Polizei kontrollierte 220 Radfahrer im Stadtgebiet

Minden -

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Die Polizei hat bei Kontrollen von Fahrradfahrer in Minden am Montag 67 Verwarnungsgelder erhoben. In 38 Fällen blieb es bei einer mündlichen Verwarnung. 27 Mal stellten die Einsatzkräfte Mängel an der Beleuchtung fest. Noch häufiger, insgesamt in 37 Fällen, schritten die Beamten wegen der Benutzung des "falschen" Radwegs ein. Insgesamt überprüften die Polizisten im Laufe des Tages rund 220 Radfahrer.

Die Beamten des Verkehrsdienstes und ihre Kollegen vom Bezirksdienst hatten sich zu wechselnden Zeiten an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet postiert. So wurden unter anderem an der Ringstraße/Stiftstraße, der Viktoriastraße/Kaiserstraße, der Marienstraße/Grimpenwall und dem Wesertor Kontrollen durchgeführt. Ein Hauptaugenmerk legten die Ordnungshüter dabei auf die Sichtbarkeit der Radfahrer bei Dunkelheit. So wurde gezielt die Ausrüstung der Räder mit den lichttechnischen Einrichtungen und deren Benutzung überprüft.

In diesem Jahr ereigneten sich laut Polizei bis einschließlich Oktober kreisweit 763 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Dabei verunglückten 983 Menschen. Darunter befanden sich 202 Radfahrer, die bei einem Unfall leichte oder schwere Verletzungen erlitten. Das sind 20,5 Prozent aller Verunglückten. Grund genug für die Polizei, weitere Kontrollen für die kommenden Tage anzukündigen.

(Text und Symbolfoto: Polizei)

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