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Radverkehr in Minden vielerorts deutlich verbessert

Minden -

Radverkehr in Minden vielerorts deutlich verbessert

Neugestaltete Wagnerstraße im Vergleich zu vorher. (Foto: Stadt Minden/Verkehrsbehörde | Fotomontage: Hallo Minden)

In den vergangenen Wochen und Monaten sind unterschiedliche Bausteine aus dem Barriereatlas und dem Verkehrskonzept der Stadt Minden umgesetzt worden. Diese kommen in Kürze den Fußgängern und Radfahrern zugute. So wird beispielsweise der unbefestigte „Trampelpfad“ zwischen der Straße In den Bärenkämpen und der Grünanlage Tillystraße zu einer Fuß- und Radwegverbindung ausgebaut. An der Wagnerstraße sind die Pfosten nun so gestaltet, dass sie besser sichtbar sind – sie sind zum einen hochaufgestellt und zum anderen mit einer Markierung auf dem Boden versehen. „Auf die Pfosten kann nicht verzichtet werden, da die Erfahrung zeigt, dass Autos sich nicht an das Durchfahrtsverbot halten“, so die Verkehrsbehörde der Stadt Minden. Ebenfalls in Arbeit ist der Geh- und Radweg auf der Weserbrücke in südlicher Richtung. Er wird gerade baulich und auch optisch aufgearbeitet. Am Ende gibt es eine Rotmarkierung für den Radweg und eine taktile Leitlinie im Verlauf des Gehweges für sehbehinderte Menschen. Außerdem haben die Städtischen Betriebe Minden an der Bushaltestelle Wickenbreede in Haddenhausen (Lübbecker Straße B65) Fahrradständer aufgestellt.

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Radverkehr in Minden vielerorts deutlich verbessert

Haltestelle Hafenstraße (Foto: Stadt Minden/Verkehrsbehörde)

Auch wenn die Arbeiten an der Hafenstraße noch nicht fertig sind, für den Fuß- und Radverkehr gibt es schon jetzt Verbesserungen. Der Übergang vom Radfahrstreifen auf dem Radweg ist baulich angepasst worden, sodass er jetzt besser befahrbar ist. Und auch in der Linienführung wurde nachgebessert, denn der Radweg verläuft nun auf ganzer Länge geradlinig. Die Verschwenkungen sind dadurch verschwunden. Engstellen im Gehweg sind durch den Rückbau der Busbucht aufgehoben, da jetzt in dem Bereich mehr Platz ist. Neu ist, dass der Bus in Zukunft direkt auf der Fahrbahn hält. Die Bordsteine sind auch angehoben worden, damit die ÖPNV-Nutzer*innen problemlos ein- und aussteigen können.

Bausteine aus dem Verkehrskonzept sind jetzt umgesetzt worden 

Ein größeres Projekt ist die Optimierung des Fuß- und Radverkehrs an 39 Ampelanlagen in Kreuzungsbereichen. Hier werden unter anderem Radfahrerfurten verlegt, eigene Signale für den Radverkehr eingesetzt oder die Grünzeiten verlängert. Dadurch soll die Verkehrsführung der Fußgänger und Radfahrer sicherer und komfortabler gemacht werden. Weil diese Bausteine der Verbesserung der Nahmobilität dienen, hat die Stadt Minden beim Land NRW einen Zuschussantrag gestellt und eine Förderung von über 70 Prozent der Gesamtkosten bekommen. Die Optimierung der Signalanlagen erfolgt über einen Zeitraum von drei Jahren – 2016/2017/2018. Momentan werden die Anlagen entlang des Bayernrings und des Schwabenrings verbessert.

Interessierte, die im Mai den Weg zur Bürgerhalle gefunden hatten, kamen an der Ausstellung zum Radverkehr nicht vorbei. Infotafeln klärten unter anderem darüber auf: wo müssen bzw. dürfen Radfahrer eigentlich fahren, wer ist ein „Geisterradler“ und warum ist das gefährlich oder darf man auf einem Schutzstreifen halten oder parken? Außerdem wurden vor Ort auch Fragen beantwortet und zur Förderung der Sicherheit der Radfahrer gab es Warnwesten. „Die Westen waren sehr schnell vergriffen. Wir haben auch gute Hinweise bekommen. So bemängelten einige Mindener*innen, dass Busse die notwendigen Sicherheitsabstände nicht immer einhalten“, so die Verkehrsbehörde. Solche Hinweise nimmt die Stadtverwaltung zum Anlass, wie in diesem Fall, mit den Busbetreibern zu sprechen und sie für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren.

(Text: Stadt Minden)

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