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Umbau des Vorplatzes am Bahnhof Porta Westfalica abgeschlossen

Porta Westfalica -

Umbau des Vorplatzes am Bahnhof Porta Westfalica abgeschlossen

Foto: Bürgermeister Bernd Hedtmann, Frank Ritter, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma , Inge Howe, Mitglied des Landtages, Frank Scheffer Nahverkehr Westfalen-Lippe.

Heute, am 17.02.2017 wurde der neue Vorplatz eingeweiht. Bürgermeister Bernd Hedtmann empfing Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Behörden, der Verkehrsbetriebe, der Deutschen Bahn AG und der ausführenden Firmen im Bahnhofsgebäude.

Bereits 2005 wurde der Rahmenplan für das Bahnhofsumfeld erstellt. Nachdem 2012 eine verkehrstechnische Untersuchung durchgeführt worden war, ging es 2014 weiter mit der Antragstellung auf Gewährung einer Zuwendung beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe. Nach der Zusage für den Zuschuss und den Abstimmungsgesprächen mit dem Straßenbaulastträger Straßen NRW konnte dann im April 2016 mit dem Bau begonnen werden. Nach 10 Monaten ist der Umbau nun abgeschlossen.

Umbau des Vorplatzes am Bahnhof Porta Westfalica abgeschlossen

Bürgermeister Bernd Hedtmann zum Umbau: „Der Umbau trifft auf die ungeteilte Zustimmung der Bevölkerung Porta Westfalicas. Eine gute ÖPNV Anbindung in einer sicheren Verkehrssituation ist ein weiterer wesentlicher Baustein und eine Voraussetzung für eine gute Entwicklung unserer Stadt. Deshalb danke ich allen, die sich für den Umbau eingesetzt und ihm zugestimmt haben.“

In den ersten drei Monaten wurden die Versorgungsleitungen umgelegt, und anschließend wurden die Arbeiten im Bereich der Bundesstraße in Angriff genommen. In der letzten Woche der Sommerferien musste für die Asphaltarbeiten, für die Fahrbahnmarkierungsarbeiten, für die Errichtung der Masten der Lichtsignalanlage und der Induktionsschleifen eine Vollsperrung der B482 erfolgen. Da diese lange geplant und gut vorbereitet werden konnte, blieb das erwartete Verkehrschaos aus. Nach den Sommerferien konnte dann mit den eigentlichen Umbauarbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz begonnen werden, Problematisch war hierbei, dass der Fuß-und Radfahrkehr jederzeit zu den Bahngleisen aufrechterhalten werden musste. Die Autofahrer mussten für diesen Zeitraum einen großen Umweg über die Straße Fähranger in Kauf nehmen.

Sowohl bei den Bauarbeiten als auch beider Planungsphase war das größte Problem die geringen Platzverhältnisse, das Nadelöhr zwischen dem Jakobsberg einerseits und der Weser und den Bahngleisen auf der anderen Seite.

Die recht unterschiedlichen Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die zu Fuß, per Rad oder mit Auto unterwegs sind sowie die von der Polizei, der Verkehrsbehörde und von Straßen NRW zu vertretenden gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen mussten beim Umbau in Einklang miteinander gebracht werden. Das war eine große Herausforderung und nur durch Kompromisse zu lösen.

Durch die Verlegung der Bushaltestelle auf den Bahnhofsvorplatz konnte endlich nach 12 Jahren die Gefahrenstelle an der Bundesstraße beseitigt werden. ÖPNV-Nutzer querten oftmals ungesichert die B482, weil sie den Umweg nicht in Kauf nehmen wollten. Hierdurch ist es auch zu tödlichen Unfällen gekommen.

Damit die Busse ihre Fahrt in Richtung Norden fortsetzen können war wiederum der Bau der Signalanlage erforderlich. Hierdurch konnte außerdem die Anbindung der Straße An der Pforte verbessert werden. Der Verkehr der aus der Straße in Richtung Norden fuhr musste oftmals lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dies verursachte leichtsinniges Fahrverhalten, was wiederum mehrere Verkehrsunfälle zur Folge hatte. Auch die Fahrradabstellmöglichkeiten konnten im Rahmen dieser Umbaumaßnahme erweitert werden.

Nach derzeitigem Sachstand werden die veranschlagten Kosten in Höhe von ca. 975.000 € nicht überschritten. Der Nahverkehr Westfalen- Lippe übernimmt 90 % der Kosten, 10 % der Kosten investiert die Stadt Porta Westfalica.

(Text und Fotos: Stadt Porta Westfalica)

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