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Fußpilz selbst behandeln

In Deutschland ist Fußpilz einer der häufigsten Pilzerkrankungen, jeder Dritte zeigt Merkmale einer Pilzinfektion. Bei einigen Risikogruppen wie Schwimmern oder Läufern liegt diese Zahl noch deutlich darüber.

Ältere Menschen mit Diabetes und Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen neigen stark zu Fußpilz.

Mikroskopisch kleine Faden-, Hefe- und auch Schimmelpilze sind die Auslöser. Diese lauern in Schwimmbädern, im privaten Bereich in Handtüchern, Teppichböden oder Badezimmern, hier besonders haftend an Scheren, Bürsten und Schuhen.

Eine Fußpilz-Infektion kann somit die Betroffenen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch belasten. Deshalb täglich eine Fußwäsche, Strümpfe wechseln und vor allen Dingen die Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen, denn Fußpilz liebt die Feuchtigkeit. Männer sollten besonders auf Pilzbefall achten, da sie häufiger befallen sind als Frauen.

Kontrollieren Sie daher regelmäßig Ihre Fußgesundheit. Wenn ein Familienmitglied unter Fußpilz leidet, nicht barfuß laufen und nicht dieselben Handtücher benutzen.
Wie entdecke ich Fußpilz? Die betroffenen Hautstellen verfärben sich meist rötlich oder weißlich und fangen an zu schuppen, teils stellt sich auch ein unangenehmer Juckreiz ein.

Fußpilz-Infektionen lassen sich meist gut in Eigenregie behandeln. Breitspektrum-Antimykotikums richten sich gegen die Erreger und berücksichtigen den gesamten Fuß.

Mindestens 10 Tage muss die Anwendung ausreichend erfolgen, sollte sich dann kein Erfolg einstellen, ist ein Arztbesuch ratsam. Selbsttherapie-Präparate sind in allen Apotheken erhältlich, die Apotheker vor Ort beraten Sie gerne umfassend. (Text: Viktoria Apotheke, Foto: Vladimir Sazonov - Fotolia)