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Migräne-Attacken

Täglich sind in Deutschland 350.000 Personen von Migräne-Attacken betroffen, etwa 8 % der Männer und 14 % Frauen.

Typisch für Migräne sind einseitig auftretende, pulsierende oder pochende Kopfschmerzen, dazu Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Seh- und sogar Sprachstörungen. Sehr individuell ist die Dauer der Attacken, teils bis zu vier Stunden aber auch bis zu drei Tagen.

Im Detail sind die Ursachen noch nicht geklärt. Bekannt ist, dass sich während der Migräne die Blutgefäße weiten und die Nerven stimuliert werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Serotonin, ein Botenstoff des Gehirns. Stress, Schlafmangel, Nahrungsmittel, Alkohol oder auch hormonelle Schwankungen sind schmerzauslösend.

Migräne Viktoria Apotheke

Betroffene sollten ihren Arzt aufsuchen, wenn derartige ungewöhnliche Kopfschmerzen auftreten. Auch wenn sich die Symptome ändern und zusätzlich Nackenschmerzen oder Bewusstseinsstörungen folgen. Eine Migränebehandlung sollte nach einer körperlichen Untersuchung und Diagnose des Arztes mit Medikamenten grundsätzlich erfolgen.

Um sich schnell selbst zu helfen, sollte bei ersten Anzeichen eine Selbstmedikation nach Absprache mit Ihrem Apotheker erfolgen – Ihr Apotheker wird Sie gut beraten.
Es gibt verschiedene Wirkstoffe wie z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder die Triptane bei der Migränebehandlung.

Die Medikamente sollten nicht häufig und zu lange genommen werden; zu häufiger Gebrauch kann zu chronischen Kopfschmerzen führen. Die Einnahme von Magnesium kann helfen, die Symptome zu lindern oder die Zahl der Migräne-Attacken zu reduzieren.

Führen Sie einen Kopfschmerzkalender, hier halten Sie den Beginn und die Dauer der Symptome fest. Somit kann der Arzt häufig schnell die Auslöser der Attacken feststellen und gezielt medikamentös behandeln. (Text: Viktoria Apotheke, Bild: Fotowerk - Fotolia)