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Regelmäßig Blutdruck kontrollieren

Wenn ein Bluthochdruck unerkannt bleibt erhöht sich das Risiko.

Susanne Bischoff von der Viktoria Apotheke empfiehlt:

Die Organe und Gewebe im Körper werden durch das Herz mit Blut versorgt. Dazu pumpt es mit jedem Schlag Blut in den Blutkreislauf, und die Gefäße üben mit diesem frischen Blut Druck auf die Gefäßwände aus.

Eventueller Bluthochdruck ist meistens nicht zu spüren. Wenn also ein Bluthochdruck lange unerkannt bleibt und nicht behandelt wird, erhöht sich das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschwäche. Verspüren Sie manchmal Symptome wie Schwindel und Sehstörungen, ist es Zeit, dass Sie Ihren Blutdruck überwachen.

Regelmäßig Blutdruck kontrollierenWissenswert für Sie ist: man spricht von einem systolischen Blutdruck, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und somit sauerstoffreiches Blut pumpt. Vom diastolischen Blutdruck spricht man, wenn der Herzmuskel erschlafft und sich wieder mit Blut füllt.

Der Blutdruck wird in der Einheit mmHg gemessen, die Blutdruckmesswerte werden immer paarweise angegeben.

Was ist ein normaler Blutdruck und wann spricht man von erhöhtem Blutdruck?
Messen Sie mit einem guten Blutdruckmessgerät aus Ihrer Apotheke an mehreren Tagen in einer Ruhephase den Blutdruck. Anhand dieser Tabelle können Sie feststellen, ob ein erhöhter Blutdruck vorliegt:
Optimaler Blutdruck: systolisch 120 mmHg und diastolisch 80 mmHg.

Es ist wichtig, dass Sie den Blutdruck mehrmals am Tag messen. Durch Stress, körperliche Anstrengungen, Schmerzen, Tabletten-Einnahme oder Hitze und Kälte kann der Blutdruck sich verändern.

Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl, warten dann drei Minuten, bis der Kreislauf zur Ruhe gekommen ist. Der Oberarm, an dem der Blutdruck gemessen wird, sollte in Herzhöhe auf einem Tisch liegen.

Sollten Sie feststellen, dass Ihr Blutdruck bei längerem Messen oft über 120 mmHg liegt, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Dieser kann durch laufende Kontrollen auffällige Werte behandeln und so Folgeerkrankungen verringern. (Foto: Cecilia Lim - Fotolia)