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Schlaf – das unbekannte Drittel

Nichts ist uns so vertraut wie der Schlaf; und doch ist er uns so fern.

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Nichts ist uns so vertraut wie der Schlaf; und doch ist er uns so fern. Das Glück ist eine Frage des Ausgeschlafenseins (C. Schleich). Der Schlaf dient der Regeneration von Körper, Geist und Seele. Wir schöpfen Kraft für den nächsten Tag, damit wir fit sind und unseren Alltag bewältigen können. Guter, erholsamer Schlaf fördert unsere Gesundheit. Eine wirklich gute Medizin – ganz ohne Nebenwirkungen.

20141125-hallo-minden-lueniger3Jeder Mensch ist anders und benötigt ein anderes Bett. Abgesehen von Körpergröße, Gewicht und Körperproportionen sollten auch Erkrankungen beim Bettenkauf berücksichtigt werden. Ein Liegesystem muss sich dem Schläfer in jeder Schlafposition anpassen. Druckempfindliche Körperbereiche, wie Schulter und Ferse müssen sanft von der Matratze und Unterfederung aufgenommen werden, der Rücken sollte gut ausgestützt liegen.

Je nach Krankheitsbild sollte das Bett gewisse Anforderungen erfüllen. Demenzpatienten bevorzugen feste Matratzen. So ist es ihnen leichter möglich, ihren Körper zu spüren. Dadurch Reduziert sich der Bewegungsdrang, die motorische Unruhe und die Gefahr des nächtlichen Aufstehens und Umherirrens. Die Patienten können besser durchschlafen und sind tagsüber weniger reizbar.
Osteoporose-Patienten sind auf eine optimale Druckverteilung der Matratze angewiesen, um Druck- und Liegeschmerz zu reduzieren. Die häufig auftretenden Rückenschmerzen und Muskelverspannungen können durch ein gutes Liegesystem gelindert werden.
Arthrose-Patienten bevorzugen ebenfalls eher weichere Matratzen, die aber trotzdem ausreichende Unterstützung bieten. Druck- und Liegeschmerz kann so vermieden werden und geruhsamen Schlaf möglich machen. (Text: Schlafstudio Lüniger, Foto: © Monika Wisniewska - Fotolia.com)

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