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Zahnverlust durch Parodontose

Was es bei der Therapie mit Zahnimplantaten zu beachten gibt:

Die häufigste Ursache von Zahnverlust ist die Parodontitis. Dies ist eine von Bakterien verursachte Entzündung des Zahnhalteapparates.

Äußerlich erscheint hierbei das Zahnfleisch gerötet und geschwollen. Im Inneren des Kiefers kommt es zu einem Knochenabbau, so dass die Zahnwurzeln ihren Halt verlieren.

Dr. dent. Peter KrönckeSind einzelne oder auch alle Zähne nicht mehr zu retten, müssen diese ersetzt werden. Die beste und stabilste Art von Zahnersatz stellen Implantate dar.
Doch können Implantate in einen Kiefer eingepflanzt werden, dessen Zähne aufgrund einer bakteriellen Infektion verloren gegangen sind? Die Bakterien, welche zum Zahnverlust führten, müssen vor einer Implantattherapie eliminiert werden!

In der Mundhöhle leben bis zu 400 verschiedene Arten von Bakterien – mit einer Anzahl von bis zu einer Billiarde pro Milliliter! Die meisten gehören zur gesunden Mundflora. Nur einige von ihnen greifen den Kiefer an und sind die Ursache von Zahnverlust. Und genau diese müssen entfernt werden, um ein Fortschreiten der Parodontitis zu verhindern, und ein sicheres Einheilen der Implantate zu ermöglichen.

Hierfür muss zunächst festgestellt werden, welche der schädlichen Bakterien vorhanden sind. Dies erfolgt nach einer Probenentnahme in einem Medizinlabor. Auf Grundlage dieser Information kann nun eine gezielte Antibiotikatherapie zusammengestellt werden.

Die Kombination einer Ultraschall-Reinigung der Zahnfleischtaschen und der Zahnwurzeln mit einer gezielten Antibiose sorgt für eine vollkommene Entfernung der schädlichen Bakterien und ermöglicht so eine sichere Implantatbehandlung.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der modernen Implantatbehandlung auf unseren kostenlosen Informationsabenden. Bitte melden Sie sich telefonisch an (0571-22060), da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. (Text und Fotos: Zahnarzt Dr. Peter Kröncke)

Dr. dent. Peter Kröncke