Ostwestfalens Industrie gut ins Jahr gestartet
OWL -

Ostwestfalens Industrie liegt im ersten Quartal dieses Jahres erneut im Plus: Die Umsätze der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten im ostwestfälischen Verarbeitenden Gewerbe betrugen bis Ende März gut 11 Milliarden Euro, fünf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit.
Die Auslandsumsätze stiegen um 6,6 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, die Inlandsumsätze um vier Prozent auf knapp 6,8 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten wuchs ge-genüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 3,8 Prozent auf 165.829 Frauen und Männer. „Ostwestfalens Industrie ist damit sehr gut ins Jahr gestartet, besonders der Maschinenbau liegt umsatzmäßig deutlich über den Vorjahres-werten“, erläutert IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden.
Ostwestfalenweit konnten die umsatzstärksten Industriebranchen durchgängig zulegen. Mit einem Zuwachs von 12,1 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro liegt der Maschinenbau an der Spitze, gefolgt von den Kfz-Zulieferern. Nach Gesamtumsatz bilden diese Unternehmen die sechstgrößte Industriebranche in Ostwestfalen, sie erwirtschafteten im ersten Quartal 644 Millionen Euro (+6,6 Prozent). Die Hersteller elektrischer Erzeugnisse bleiben die Nummer drei, sie konnten ihre Umsätze um 5,3 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro steigern. Die Nummern vier und fünf, die ostwestfälische Möbelindustrie (1,2 Milliarden Euro) und die Hersteller von Metallerzeugnissen (904 Millionen Euro) legten bei den Umsätzen jeweils um 4,2 Prozent zu. Die umsatzstärkste Branche, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um drei Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Unter den ostwestfälischen Top 10 Branchen liegen nur die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (-4,2 Prozent auf 491 Millionen Euro) im Minus.
(Text: IHK, Symbolfoto: Archiv)
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