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Vortrag von Bernd Robben: Das Heuerlingswesen

Lübbecke -

Auf Einladung des Mindener Geschichtsvereins wird Bernd Robben (Emsbüren) am Dienstag, den 17. Dezember um 19.30 Uhr im Alten Amtsgericht, Gerichtsstraße 5 in Lübbecke zum Heuerlingswesen in Nordwestdeutschland referieren.

Heuerleute, Heuerlinge oder Kötter zählten nahezu 400 Jahre lang zum wesentlichen Bestandteil des Lebens in Nordwestdeutschland - auch im Altkreis Lübbecke. Je nach Region haben über die Hälfte der alteingesessenen heutigen Bevölkerung Heuerleute als Vorfahren. Dabei erfüllte das Heuerlingswesen eine wichtige gesellschaftliche Funktion, gab es doch den nachgeborenen – wenig erbenden – Töchtern und Söhnen sowohl der Bauern als auch der Heuerleute bis etwa 1960 die Chance zu heiraten und auf dieser Basis eine zumeist sehr bescheidene Existenz zu gründen.
Bernd Robben gibt einen Überblick über das sehr kompakte und auch heute noch sensible Thema. Schwerpunkte dabei sind u. a. die Hollandgängerei und die Massenauswanderung vieler Heuerleute nach Nordamerika.

Bernd Robben (geb. 1948) wuchs als ältester Sohn auf einem Bauernhof im Emsland auf. Nach dem Abitur am Gymnasium Georgianum in Lingen studierte er an der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen, Abt. Osnabrück. Er war als Lehrer und Rektor im Emsland tätig und betreibt eine Landwirtschaft im Nebenerwerb. Er veröffentlichte bisher acht Arbeiten zum Heuerlingswesen und regionalgeschichtlichen Themen.

Der Eintritt ist frei.

(Text: Mindener Geschichtsverein)

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