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Betrugsmasche beim Autoverkauf - nicht unter Druck setzen lassen

Ein Artikel aus unserem Blog Tipps für Verbraucher

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Unbekannte Betrüger setzten einen privaten Autoverkäufer so unter Druck, dass dieser sein Fahrzeug für 100,- Euro anstatt für 1600,- Euro verkaufte.

Der 22-jährige Bielefelder hatte sein Fahrzeug bei einer Internetplattform zum Verkauf angeboten. Daraufhin meldete sich eine Firma, mit der der junge Verkäufer online über eine Webseite der Firma einen Kaufvertrag schloss und einen Übergabetermin für Freitag, 21.06.2019, vereinbarte.

Gegen 14.30 Uhr erschien dann ein angeblicher Mitarbeiter der Firma an der Wohnanschrift des Käufers in Milse, nahm das Fahrzeug intensiv in Augenschein und stellte dabei angeblich eine Vielzahl von Mängeln fest. Bei der Probefahrt meldete sich telefonisch der angebliche Chef des Mitarbeiters. Nach dem Gespräch mit seinem Mitarbeiter warf er dem Verkäufer aufgrund der angeblichen Mängel Falschangaben und Täuschung vor und drohte mit Klage und Strafverfahren, da er den Wagen schon weiterverkauft und die Verschiffung klargemacht und bezahlt habe.

Er bot an, von Klage abzusehen, wenn der Kaufpreis wegen der Mängel auf 100,- Euro verringert werden würde. Der 22-Jährige sah daraufhin keine andere Wahl, als sich auf den Verkauf seines PKW für 100,- Euro einzulassen und seinen PKW dem Käufer zu überlassen.

Im Nachhinein erkannte er den Betrug - die Firma ist nicht existent und alle späteren Kontaktversuche scheiterten.

Verabreden Sie sich mit dem Käufer nicht allein. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Bewahren Sie den gesamten Schriftverkehr mit dem Käufer auf. Weitere Tipps finden Sie bei der "Initiative Sicherer Autokauf im Internet" unter folgendem Link: https://sicherer-autokauf.de/.

(Text: Polizei, Symbolfoto: Archiv)

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