5. Bildungsforum: Nur das Beste für mein Kind
Minden-Lübbecke -
Die Eltern möchten nur das Beste für ihr Kind. Und dies besonders dann, wenn es um die Zukunft geht, vor allem, um die berufliche Zukunft. Vielfältige Wünsche der Eltern gibt es hier: Das Kind soll mal gut verdienen. Es soll einen zukunftssicheren Beruf ergreifen. Es soll nicht von Arbeitslosigkeit bedroht werden und soll auch einen Beruf haben, der möglichst zufrieden macht.
Demgegenüber stehen unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen, die auch auf den Arbeitsmarkt Einfluss genommen haben: Der Studien- und Ausbildungsmarkt wird komplexer und unübersichtlicher, Arbeitsbiografien werden brüchiger, Arbeitslosigkeit ist ein drängendes Problem. Damit steigen auch Zukunftsängste. Hinzu kommen die Wünsche der Kinder, die den Wünschen der Eltern nicht immer entsprechen oder auch Aussagen der Kinder wie „Ich lass‘ mir Zeit“ oder „Ich weiß überhaupt noch nicht, was ich will“. Dabei trifft der berufliche Orientierungsprozess auf eine Lebensphase der Jugendlichen, die ohnehin durch viele Herausforderungen geprägt ist.
Diese unterschiedlichen Sichtweisen, Erwartungen und Anforderungen im Rahmen der beruflichen Orientierung stehen im Mittelpunkt des Bildungsforums an diesem
Mittwoch, 9. November 2016
von 18 bis 20 Uhr
im Leo-Sympher-Berufskolleg, Habsburgerring 53a in Minden.Es richtet sich an alle interessierten Personen.
Das jährliche Bildungsforum ist ein Veranstaltungsformat der Bildungsregion Minden-Lübbecke. Es wendet sich mit interessanten Fachvorträgen zu aktuellen Themen an eine breite Öffentlichkeit und möchte neue Einblicke und Diskussionsansätze bieten. Organisiert werden die jeweiligen Veranstaltungen vom Bildungsbüro, der Kommunalen Koordinierungsstelle bzw. dem Kommunalen Integrationszentrum im Kreisschulamt.
Programm
18 Uhr Begrüßung
Dr. Ralf Niermann, Landrat Kreis Minden-Lübbecke
Michael Uhlich, Leiter der Schulabteilung, Bezirksregierung Detmold
18:20 Uhr Fachlicher Impuls
„Zur Rolle der Eltern im Berufsorientierungsprozess - Möglichkeiten und Grenzen ihrer Einflussnahme“
Dr. Maria Richter, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen
Anschließende Diskussion
(Text: Sarah Golcher - Kreis Minden-Lübbecke)
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