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6.000 Besucher kamen zur Gofuture

Minden -

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Landrat Dr. Ralf Niermann im Gespräch mit Malte Möhring (Dualstudent Wirtschaftsingenieurwesen) und Jan Ebeling (Auszubildender Zerspanungsmechaniker) von Rose und Krieger

170 Ausbildungsbetriebe auf über 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche – hier findet jede Schülerin und jeder Schüler einen passenden Ausbildungsberuf. Bereits zum 18. Mal veranstaltete das Amt für Wirtschaftsförderung des Kreises Minden-Lübbecke die Berufsausbildungsmesse Gofuture in der Kampa-Halle in Minden. Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet hatten dort die Möglichkeit, Ausbildungsbetriebe aus der Region kennenzulernen. Mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher strömten in die Kampa-Halle. Bei vielen praktischen Aufgaben an den einzelnen Ständen und in einem Parcours, organisiert vom Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V. und dem zdi-Zentrum, konnten die angehenden Auszubildenden gleich testen, welche Tätigkeiten ihnen liegen und wo sich verborgene Talente verstecken.

Zum Auftakt der Veranstaltung kamen rund hundert Vertreterinnen und Vertreter der Betriebe, der Verwaltung und der Politik sowie die ersten Besucher am Stand der Sparkasse Minden-Lübbecke zusammen. Dort interviewte Gofuture-Moderator Carsten Dehne Landrat Dr. Ralf Niermann, der die Messe offiziell eröffnete. Dr. Niermann nutzte die Gelegenheit, um die Wichtigkeit der Messe für die Region zu betonen: „Der Fachkräftemangel geht auch am Mühlenkreis nicht spurlos vorüber. Wir brauchen daher engagierte junge Menschen, die ihre Karriere bei einem der hier ansässigen Unternehmen starten wollen.“

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Carsten Dehne interviewt Anna Mittmann (Auszubildende bei Kögel-Bau)

Auch eine Auszubildende zur Stahlbetonbauerin kam zu Beginn der Veranstaltung zu Wort: Anna Mittmann von Kögel-Bau. Ihre aktuelle Arbeitsstelle ist eine ganz besondere, denn Mittmann ist an den Bauarbeiten rund um das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica beteiligt. Ein Bürojob sei nichts für sie, so Mittmann. Lieber arbeite sie an der frischen Luft. Wolfgang Kirschbaum, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Minden-Lübbecke bezeichnete die Messe im Interview als eine „win-win-win-win-Situation“: Nicht nur die Schulen und Schülerinnen und Schüler profitieren, sondern natürlich auch Unternehmen, da sie in direkten Kontakt mit potentiellen Auszubildenden treten können. Und auch für die Region sei die Messe wichtig, so Kirschbaum. Schließlich sei es auch für den Mühlenkreis ein positives Signal, wenn möglichst viele junge Menschen ihre berufliche Karriere im Mühlenkreis beginnen möchten.

Beim abschließenden Messerundgang konnten Landrat Dr. Ralf Niermann, Oliver Gubela, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, und weitere interessierte Gäste aus Politik und Verwaltung sich ein eigenes Bild machen, wie die Unternehmen um Auszubildende werben. An den meisten Messeständen waren es die aktuellen Auszubildenden der Betriebe selbst, die ihr Unternehmen präsentierten. Viele der Standbetreiber begründeten das damit, dass Auszubildende altersmäßig näher an den Schülerinnen und Schülern liegen. Dadurch kann ein Informationsaustausch leichter gelingen.

(Text und FOtos: Kreis Minden-Lübbecke)

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