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Eltern nach Hinweisen auf "schwarzen Mann" verunsichert

Lübbecke -

Viele Anrufe zu einem Post in den sozialen Netzwerken erhielt die Polizei am Dienstagvormittag.

Eine Fakemeldung hat in Lübbecke die Runde gemacht und viele Eltern verunsichert. Gerade die sozialen Netzwerke spielten dabei eine große Rolle. Offenbar wurde ein oft genutztes Fake-Kennzeichen veröffentlicht. Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell. 

Viele Anrufe zu einem Post in den sozialen Netzwerken erhielt die Polizei am Dienstagvormittag. Dort hatte sich zuvor offenbar rasend schnell die Kunde verbreitet, dass am Montagmittag in Lübbecke-Gehlenbeck auf dem Nachhauseweg ein Grundschüler von einem unbekannten Mann angesprochen worden sei. Hierbei wurde die Ursprungsmeldung vermutlich von Scharlatanen geändert. Hinweise, dass das Ansprechen auf eine Straftat deuten lässt, liegen gegenwärtig nicht vor.

Der Sachverhalt

Der Polizei in Lübbecke wurde am Montagnachmittag von besorgten Eltern mitgeteilt, dass ihr Kind auf dem Nachhauseweg eine seltsame Begegnung gehabt habe. So berichtete der Grundschüler, dass er von einem Unbekannten angesprochen worden sei. Über die Intention des neben einem Fahrzeug stehenden Mannes ist nichts bekannt. Der Schüler machte das einzig Richtige: Er reagierte nicht darauf, entfernte sich sofort und informierte seine Eltern.

Die Polizei nimmt derart gelagerte Hinweise grundsätzlich ernst. So führten Polizisten aus Lübbecke am Dienstag Aufklärungsmaßnahmen im Bereich der Grundschulen durch. Ebenso wurde mit der Schulleitung Kontakt aufgenommen, die der Elternschaft ein Informationsschreiben zukommen ließ.

Die Polizei ruft in diesem Zusammenhang zur Achtsamkeit, fordert aber auch zur Besonnenheit auf. Bedenklich, gar unverantwortlich ist, was in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde. So wurde eine Information in der Gestalt hinzugefügt, dass ein spezielles Kennzeichen genannt wurde. Dies wird im Internet regelmäßig für Fakemeldungen verwandt.

(Text: Polizei, Symbolfoto: Archiv)

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