Empfang für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit
Porta Westfalica -

(Symbolfoto: Archiv)
Innerhalb kurzer Zeit sind viele Flüchtlinge nach Porta Westfalica gekommen. Mit großem Engagement werden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Am 10. Februar wurden sie im Ferdinand-Huhold-Haus der evangelischen Kirche in Hausberge von Bürgermeister Bernd Hedtmann empfangen.
Den 40 Gästen und allen Aktiven in der Flüchtlingsarbeit sprach Bürgermeister Hedtmann seine Anerkennung und seinen Respekt aus für die geleistete Arbeit. Große persönliche Anstrengungen würden auf sich genommen, so Hedtmann, um Integration gelingen zu lassen. Er betonte ausdrücklich, dass die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl leisten.
Im Verein Hilfe für Flüchtlinge, der in ganz Porta Westfalica seine Mitglieder hat, und in organisierten Zusammenschlüssen wie den Brückenbauern aus Lerbeck und der Neubürgerhilfe Hausberge, die einen stärkeren Ortsteilbezug haben. Unter anderem werden gemeinsame Feste der Begegnung veranstaltet, Deutschunterricht erteilt, Spenden gesammelt und weitergegeben oder auch der Lebensraum der Flüchtlinge gemeinsam gestaltet. Eine große Anzahl an Personen gehört keiner Gruppe an. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration indem sie z.B. viel Zeit auch neben dem eigenen Beruf mit ihren Patenkindern und Patenfamilien verbringen. Sie helfen bei Behördengängen, bei der Übersetzung von Schreiben, bei der Vermittlung von Deutschkenntnissen, bei der Kommunikation mit Schulen oder auch Ärzten. Bei der Stadtverwaltung sind fast 90 Ehrenamtliche registriert.
Der Empfang bot neben der Danksagung auch eine Plattform zum Austausch außerhalb des Alltags und der Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung konnten erste Kontakte mit für ein anstehendes Projekt knüpfen. Geforscht werden soll zum Konfliktverstehen und -management im Ehrenamt der Flüchtlingshilfe, das bisher kaum untersucht worden ist. Hieraus sollen Handlungsempfehlungen für die Praxis entstehen, die den Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit weiterhelfen. Neben interessanten und konstruktiven Gesprächen wurde der Abend auch musikalisch begleitet. Der Solokünstler Jonathan Ogilvy sorgte mit Gesang und Gitarre für rhythmische Unterhaltung.
(Text: Stadt Porta Westfalica)
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