Erste 'Elternhaltestelle' in Minden
Minden -

Das neue Schuljahr startet in Minden mit einer Besonderheit, denn am Südfriedhof gibt es jetzt die erste „Elternhaltestelle“. Das ist eine Hol- und Bringzone für Mütter und Väter, die morgens ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Die Haltestelle ist dafür da, dass Kinder den letzten Teil ihres Schulweges zu Fuß zurücklegen können. Für Schulleiterin Kathrin Kosiek stand sofort fest, dass ihre Schule bei dem Programm mitmacht, denn damit übernehmen die Kinder Verantwortung und lernen selbstständig den Weg zur Schule zu gehen, unterstreicht sie.
Hohenstaufenschule nimmt an Verkehrszähmer-Programm teil
Das „Verkehrszähmer-Programm“ ist ein ganzheitliches Schulwegkonzept für Grundschulen. Es fördert, dass wieder mehr Kinder zu Fuß zur Schule gehen und dabei lernen selbstständig, sicher und eigenverantwortlich mobil zu sein. Das Ziel ist, den motorisierten Verkehr in Schul- und Wohnstraßen zu vermindern, Kinder umfassend zu stärken und ihnen sichere und erlebnisreiche Schulwege zu ermöglichen. Initiiert wird dieses Programm vom Zukunftsnetz Mobilität NRW. Hierbei handelt es sich um ein Angebot des Landes Nordreihen-Westfalen, das Städte, Gemeinden und Kreise dabei unterstützt eine Verkehrswende zu erreichen. Die Stadt Minden ist Mitglied in diesem Netzwerk und begrüßt daher die Teilnahme der Hohenstaufenschule an dem Verkehrszähmer-Programm. Die Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Minden ist ein weiterer Partner, der diese Aktion unterstützt.
Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des Zukunftsnetzes NRW unter dem Link http://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/handlungsfeld/schulen.
(Text und Foto: ©Stadt Minden/Verkehrsplanung)
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