Experten informieren über Multiple Sklerose im JWK
Minden -

Foto: Dr. Vera Straeten, Oberärztin der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie am Johannes Wesling Klinikum, hat sich auf die Behandlung von MS-Patienten spezialisiert. Sie organisiert den MS-Patiententag.
Kaum eine Erkrankung ist so vielschichtig wie Multiple Sklerose (MS). Sie kann sich in vielen Symptomen äußern und verläuft bei jedem Betroffenen anders. Welche Behandlungsmöglichkeiten es bei Multiple Sklerose gibt, wird am Mittwoch, 6. Juni, Thema im Johannes Wesling Klinikum Minden, Hans-Nolte-Straße 1, sein. „In einer Infoveranstaltung werden verschiedene Medikamente und Therapien sowie deren Nutzen und Risiken vorgestellt“, sagt Organisatorin Dr. Vera Straeten, Oberärztin der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie am Johannes Wesling Klinikum.

Foto: Das Team der Physiotherapie, Ulrich Gottlieb, Kirsten Lehbrink und Marjon Grefte, zeigt ab 18.30 Uhr Übungen, die Patienten mit MS im Alltag helfen.
Betroffene und Interessierte haben ab 15 Uhr zunächst die Möglichkeit, sich im Foyer des Mindener Universitätsklinikums an verschiedenen Ständen über die Krankheit zu informieren. Ab 16.30 Uhr spricht Professorin Dr. Luisa Klotz, Oberärztin für Neurologie am Universitätsklinikum Münster, im Hörsaal über neue Immuntherapien sowie deren Vor- und Nachteile. Professor Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof in Bad Wildbad, widmet sich in seinem im Vortrag „Kognition und Fatigue bei der Multiplen Sklerose“ durch die Krankheit verursachten Einschränkungen. Welche nicht-ärztlichen Therapiemöglichkeiten es gibt, stellt Regina Stefan vom Equine-Zentrum Stadthagen in ihrem Vortrag „Die Hippoherapie“ heraus. Die Physiotherapieabteilung des Johannes Wesling Klinikums zeigt ab 18.30 Uhr, welche Übungen Patienten im Alltag weiterhelfen. Diese können in Kleingruppen unter Anleitung selbst erarbeiten werden.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um eine Anmeldung per E-Mail an neurologie@muehlenkreiskliniken.de oder per Fax an 05 71 / 790-29 35 00 wird gebeten.
(Text und Fotos: MKK)
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