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Internetauftritt der Stadt Bad Oeynhausen umfassend überarbeitet

Bad Oeynhausen -

neuer internetauftritt bad oeynhausen

Der Internetauftritt der Stadt Bad Oeynhausen erscheint ab sofort in einem neuen Layout. „Die bisherige Internetseite war mittlerweile rund zehn Jahre alt und da war es endlich Zeit für etwas Neues“, sagte Bürgermeister Achim Wilmsmeier im Rahmen seines traditionellen Jahrespressegesprächs.

„Mir ging es bei der Gestaltung der neuen Seite auch darum, sie für Smartphones und Tablets ansprechender zu gestalten“; ergänzte Wilmsmeier. Der neu gestaltete Internetauftritt folgt denselben Grundsätzen wie der Bisherige: Die Inhalte sind nach Themengebieten geordnet und orientieren sich nicht zu eng der Verwaltungsgliederung. „So eine Verwaltungsgliederung ist wichtig für unsere interne Arbeit, aber wir können von den Bürgerinnen und Bürgern nicht erwarten, das nachzuvollziehen und dann entsprechend auf der Internetseite nach den gewünschten Themen zu suchen.“

Der Neustart der städtischen Internetseite wurde durch die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt in Zusammenarbeit mit der IT vorbereitet. „Eine der Grundfragen war dabei, wie die Menschen das Internet nutzen“, sagt Pressesprecher Volker Müller-Ulrich. „In der Regel suchen sie nach Themen direkt über Google, statt auf einzelnen Seiten nach dem Gewünschten zu suchen. Deshalb hat auch die Suchfunktion auf der neuen Internetseite einen besonderen Stellenwert.“

Der neue Internetauftritt wird täglich auf neue Inhalte gescannt, so dass auch kürzlich veränderte Inhalte über die Suche auf der Seite schnell zu finden sind. Viele nützliche Elemente des bisherigen Internetauftritts bleiben auch in Zukunft erhalten. So war Bad Oeynhausen zum Beispiel vor mehr als zehn Jahren eine der ersten Kommunen, die auf einen aufwendigen eigenen Stadtplan im Internet gesetzt hat. Noch vor dem Aufkommen von Google Maps gab es den Stadtplan mit einer breiten Auswahlmöglichkeit, um zum Beispiel Bebauungspläne oder Bildungseinrichtungen zu suchen. Das bleibt ebenso erhalten wie die Rubrik „Anliegen A bis Z“, in der Besucher der Seite gezielt nach Verwaltungsdienstleistungen suchen können und auf diesem Wege auch die konkreten Ansprechpartner mit der jeweiligen Erreichbarkeit erfahren. „Das Layout im Detail und die Technik dahinter hat die Agentur seitenweise aus Bielefeld entworfen und eingerichtet“, sagt Müller-Ulrich. „Dazu hatten wir mehrere Vorbereitungstreffen, bei denen wir unsere Grundvorstellungen abgestimmt haben.“ In den vergangenen Wochen seien dann Inhalte in die Seite geflossen und das sei noch mal ein arbeitsintensiver Prozess gewesen. „Hier war die Auszubildende Chiara Könemann in der IT-Abteilung eine besondere Hilfe, die teilweise vor Ort in den einzelnen Bereichen der Verwaltung mit den zuständigen Mitarbeitern die Inhalte übertragen hat.“ Selbstverständlich sei so ein Projekt aber immer ein Gemeinschaftsprojekt vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die mussten jetzt zusätzlich zu ihren täglichen Aufgaben auch noch die Inhalte im Netz überprüfen, anpassen und zur Übertragung bereitstellen. Diese Inhalte sollen in Zukunft auch durch die einzelnen Bereiche in Absprache mit der Pressestelle direkt gepflegt werden.“ Der neue Internetauftritt solle generell ein fortwährender Prozess bleiben, unterstreicht der Bürgermeister und sagt: „Wir müssen uns da Neurungen anpassen und auch immer wieder schauen, was wir an Online-Dienstleistungen sinnvoll anbieten können. Hier nehmen wir Anregungen aus der Bürgerschaft gerne an.“

Neu ist auch der Facebook-Auftritt der Stadt Bad Oeynhausen, der für Facebook-Nutzer über „Stadt Bad Oeynhausen“ zu erreichen ist. „Die Sozialen Medien sind ein wichtiger Kommunikationskanal, den wir nicht vernachlässigen dürfen“, ist sich Achim Wilmsmeier sicher. „Wir können hier zum Beispiel Veranstaltungen bewerben oder auf Termine hinweisen und damit vielleicht mehr Transparenz für unser Handeln schaffen.“ Das funktioniere aber in beide Richtungen. Denn Facebook-Nutzer könnten über Privatnachrichten zum Beispiel auch Anregungen oder Beschwerden an die Verwaltung geben. Der Facebook-Auftritt solle aber kein 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche erreichbares Ersatz-Rathaus werden. „Aber zu den normalen Öffnungszeiten der Verwaltung sind wir für die Menschen in unserer Stadt da“, sagt Wilmsmeier. Und manchmal könne der Facebook-Auftritt auch einfach nur Stimmungen transportieren – sei es mit Winter- oder Frühlingsbildern oder Eindrücken von der Neugeborenenbegrüßung im Rathaus.

(Text und Screenshot: Stadt Bad Oeynhausen)

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