Kreis Minden-Lübbecke unterzeichnet neue Verträge
Kreis Minden-Lübbecke -
Der Kreis Minden-Lübbecke hat die neuen Verträge mit den Trägern der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen im Kreis Minden-Lübbecke im Kreishaus in Minden unterzeichnet. Die Verträge haben - beginnend mit dem 1.1.2013 - eine Laufzeit von drei Jahren. "Damit haben die Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen Planungssicherheit", sagte Landrat Dr. Ralf Niermann bei der Vertragsunterzeichnung. Mit 372.770 Euro bezuschusst der Kreis Minden-Lübbecke jährlich die Arbeit der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen nach einstimmiger Zustimmung in Gleichstellungs- und Kreisausschuss. Insbesondere Frauen, die in gewaltgeprägten Lebensverhältnissen leben, kann mit diesem Geld geholfen werden.
Nachdem die alten Verträge ausgelaufen waren, forderte der zuständige Gleichstellungsausschuss die Erarbeitung einer Konzeption, die die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Arbeit in diesen Bereichen aufzeigt. Diese Konzeption wurde von den Trägern "Hilfe für Menschen in Krisensituationen e.V." in Espelkamp und Arbeiterwohlfahrt in Minden im Juli 2012 vorgelegt. Diese Konzeption bildet jetzt die Grundlage für die weitere Bezuschussung der Arbeit. Um auch weiterhin den fachlichen Austausch zwischen den Trägern und der Politik sicherzustellen, wurde eine jährliche Berichtspflicht im Gleichstellungsausschuss vertraglich vereinbart.

Foto: (v.l.) Andrea Strulik (Gleichstellungsstelle des Kreises), Landrat Dr. Ralf Niermann, Elke Schmidt-Sawatzki (Geschäftsführerin Verein Hilfe für Menschen in Krisensituationen), Dirk Hanke (Geschäftsführer Arbeiterwohlfahrt) und Kreisdirektorin Cornelia Schöder nach der Vertragsunterzeichnung. (Text und Foto: Kreis Minden-Lübbecke)


