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Mühlenkreis wird 'Das neue UrbanLand'

Minden-Lübbecke / OWL -

Mühlenkreis wird 'Das neue UrbanLand'

Die Region Ostwestfalen-Lippe hat einen Förderzuschlag des Landes Nordrhein-Westfalen für die REGIONALE bekommen. „Das neue UrbanLand“ ist der Titel der gemeinsamen Bewerbung der Kreise Minden-Lübbecke, Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe und Paderborn sowie der kreisfreien Stadt Bielefeld. „Für uns als Kreis und die gesamte Region wird die REGIONALE ein großer Gewinn sein“, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. „Wir freuen uns, dass unser Engagement für diese Bewerbung am Ende den erhofften Erfolg hatte.“ Dr. Niermann hatte sich gemeinsam mit Bürgermeistern aus dem Mühlenkreis sowie dem Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung Oliver Gubela für die Bewerbung stark gemacht. OWL wurde als eine von drei Regionen aus insgesamt sieben Bewerbungen ausgewählt. Das Projektvolumen wird zusammengenommen auf einen dreistelligen Millionenbetrag beziffert. Ob die REGIONALE 2022 oder 2025 in OWL sein wird, wird jetzt abgestimmt.

Kreis begrüßt Zuschlag des Landes zur REGIONALE

„Mit der REGIONALE stärken wir weiter unsere Region und verbessern damit das Lebensumfeld der Menschen hier bei uns“, so Dr. Niermann. „Die Ziele des Projektes sind abgestimmt mit den Entwicklungsstrategien, die wir ohnehin vor Ort verfolgen“, ergänzt Wirtschaftsförderer Gubela. „Sie passen zu unserem Konzept Mobiler Mühlenkreis und zu Vital NRW – beides wird von der REGIONALE profitieren und umgekehrt.“ Für den Kreis Minden-Lübbecke ist dieser Zuschlag gleich die zweite gute Nachricht innerhalb einer Woche: Vor wenigen Tagen erhielt der Kreis die Förderzusage des Bundes für den Breitbandausbau.

Die Region OWL hatte sich im Sommer 2016 entschieden, eine Bewerbung für die Regionale 2022 oder 2025 abzugeben. In einem kurzen und konzentrierten Prozess, den die OWL GmbH geführt hat, wurde die Bewerbung unter dem Titel „Wir gestalten das neue URBAN LAND“ erarbeitet. Aus dem Kreis Minden-Lübbecke sind vor allem Impulse zum Thema Mobilität mit eingeflossen. OWL will mit der REGIONALE einen integrativen Prozess in Gang setzen und ungleiche Entwicklungen in OWL ausgleichen, Entwicklungskerne der Region stärken und optimieren und insbesondere auch die Herausforderungen der ländlichen Räume der Region in den Blick zu nehmen. Es geht um die konstruktive Gestaltung der Stadt-/Umlandbeziehungen zum wechselseitigen Nutzen. Ziel ist es, die positiven Entwicklungsdynamiken der aktuellen Regionalentwicklung – etwa auch des Spitzenclusters it's OWL – für die Gesamtentwicklung der Region OstWestfalenLippe zu nutzen und gleichzeitig den städtischen Bereichen Impulse aus den ländlichen Räumen zu geben.

(Text: Kreis Minden-Lübbecke | Symbolfoto: Archiv)

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