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NeubürgerInnen entdecken ihre neue Heimat

Minden -

NeubürgerInnen entdecken ihre neue Heimat

Den Sonntagnachmittag verbrachten rund 15 Neu-Mindener*innen in einem Reisebus. Sie folgten der Einladung der Stadt Minden und nahmen an der ersten Willkommens-Tour für Neubürger*innen teil. Die 90-minütige Busfahrt führte vorbei an Mindener Sehenswürdigkeiten, wichtigen Anlaufstellen sowie Orten der Bildung und Kultur. Begleitet wurde die erste Rundfahrt von Bürgermeister Michael Jäcke und der stellvertretenden Bürgermeisterin Ulrieke Schulze. Die Inhalte brachte Elke Bikowski als Gästeführerin der Minden Marketing GmbH den Neubürger*innen näher.

Die Fahrt startete ab Kanzlers Weide und führte zunächst in den Stadtbezirk Rechtes Weserufer. Vorbei ging es am Bahnhof, dem historischen Wohngebiet „Laxburg“ und dem „Fort A“ als früherem Festungselement. Gezeigt wurde das Gelände des Güterbahnhofs, auf dem eine neue Multifunktionshalle entstehen könnte. Weiter ging es über die Gustav-Heinemann-Brücke in die Nordstadt. Hier gab es Informationen zum Wasserstraßenkreuz mit der alten und neuen Schleuse, zum städtischen Nordfriedhof, zur Polizei und zur Feuerwehr. Weiter führte die Tour an der Museumseisenbahn, am Campus-Gelände sowie an den einigen Unternehmen, Einzelhändlern und einem Ärztezentrum auf der Ringstraße vorbei.

NeubürgerInnen entdecken ihre neue Heimat

Über den Kreisverkehr „Birne“ ging es in Richtung Porta Westfalica. Hier gab es einen Blick auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und den Fernsehturm auf der gegenüberliegenden Seite des Weserdurchbruchs. Dann bog der Bus zum Johannes Wesling Klinikum Minden ab. Weitere Stationen auf der Strecke waren die Windmühle Dützen, die Herzog-von-Braunschweig-Kaserne, das Melitta-Bad, der Westhafen, die Kampa-Halle die beiden Berufskollegs und das Berufsbildungszentrum des Handwerks. Danach ging es in die Innenstadt, wo noch einmal auf die Stadtgeschichte eingegangen wurde sowie Bildungs- und Kultureinrichtungeneinrichtungen vorgestellt wurden. Der Bus passierte dann noch das Preußenmuseum, die Kreisverwaltung, die Verbraucherzentrale, den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), das Stadttheater, die „Alte Regierung“, die Fischerstadt und die Schlagde bis es wieder zurück zu Kanzlers Weide ging.

Hintergrund der Willkommens-Tour ist, dass den Neubürger*innen ihre Stadt näher gebracht werden soll. Das neue und kostenfreie Angebot ist ein Bestandteil des intensivierten Standortmarketings. In den vergangenen Jahren wurde eine zufällige Auswahl von Neubürgern sowie alle Eingebürgerten getroffen und zum Parlamentarischen Abend eingeladen. „Das Format ist leider nicht besonders gut angenommen wurden. Aus diesem Grund haben wir überlegt, wie wir die Menschen besser ansprechen können“, beschreibt Bürgermeister Jäcke die Idee der Willkommens-Tour. Das neue Format ist unter Mitwirkung der städtischen Wirtschaftsförderung sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt und der Minden Marketing GmbH entstanden.

Es stehen noch weitere Termine zur Verfügung, für die Anmeldungen gerne entgegen genommen werden. Die nächsten Touren finden am 22. Januar 2017, 2. April 2017 und am 2. Juli, jeweils um 15 Uhr ab Kanzlers Weide statt. Das Angebot richtet sich an 5.000 bis 6.000 Neubürger*innen, die jährlich im Durchschnitt nach Minden ziehen, aber auch an die zwischen 120 und 130 jährlich eingebürgerten Einwohner*innen, die von einer ausländischen in die deutsche Staatsbürgerschaft gewechselt sind. Alle erhalten bei ihrer Anmeldung im Bürgerbüro oder bei der erfolgten Einbürgerung in der Ausländerbehörde die Postkarte mit der Einladung zur Willkommenstour.

(Text und Fotos: Stadt Minden/Pressestelle)

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