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Sozialverband Rahden zu Gast im Landtag

Düsseldorf | Rahden -

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„Bianca Winkelmann MdL und ihre Gäste des Sozialverbandes Rahden.

Ein ganzer Reisebus mit Mitgliedern der Rahdener Ortsgruppe des Sozialverbandes hat die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann in Düsseldorf besucht. Nachdem die Gruppe eine Stunde lang die Debatten im Landtag verfolgen konnte, gab es Zeit, sich mit der ebenfalls aus Rahden stammenden CDU-Abgeordneten auszutauschen.
 
Da die Fahrt von Hans und Anne Waltemate organisiert wurde, die sich beide in der Vergangenheit gemeinsam mit vielen Unterstützerinnen und Unterstützern immer wieder für den Erhalt des Rahdener Krankenhauses eingesetzt hatten, war das Thema der Diskussion schnell gefunden. Winkelmann beschrieb den aktuellen Stand zur Situation rund um den kleinsten Standort der Mühlenkreiskliniken, der mit Ende des Jahres 2024 keine bettenführenden Abteilungen zur stationären Versorgung der Patienten mehr haben soll. Die Mühlenkreiskliniken hätten gegen diesen Vorschlag aus dem Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales bis Anfang August Einspruch erheben können, was nicht geschehen ist.
 
„Dass damit Patienten aus Stemwede, Rahden und Teilen von Espelkamp das nächste Krankenhaus nicht in der gewünschten Zeit von 20 Minuten erreichen können, interessiert offensichtlich niemanden in Minden“, lautete ein Vorwurf aus der Zuhörerschaft. Winkelmann äußerte Verständnis für diese Wahrnehmung. „Das Rahdener Krankenhaus, in dem ich geboren wurde, ist auch für meine Familie schon häufig eine wichtige Anlaufstelle bei medizinischen Notfällen gewesen. Ich habe mich mit Vorschlägen an das Gesundheitsministerium gewandt, um mindestens eine vorübergehende Lösung für eine Notfallversorgung für die Menschen im Nordkreis zu finden, bis Klarheit über die weitere medizinische Versorgung im Altkreis Lübbecke besteht“, berichtete die Abgeordnete weiter. „Dass bis heute von den Entscheidungsträgern keine wirklichen Vorschläge für eine Nachnutzung des Rahdener Hauses gemacht wurden, ist bedauerlich und treibt uns sicher alle um.“
 
Warum die Stadt Rahden nicht früher rechtlich gegen die Mühlenkreiskliniken vorgegangen sei, erkundigte sich Anne Waltemate. Winkelmann, die ebenfalls Mitglied im Rat der Stadt Rahden ist und den Beschluss mitgetragen hat, eine Klage gegen die Schließung zum jetzigen Zeitpunkt auf den Weg zu bringen, erläuterte mögliche Gründe. Aus ihrer Sicht könnten de facto erst jetzt rechtliche Schritte eingeleitet werden, da die Mühlenkreiskliniken keine Beschwerde gegen den Entzug der Leistungen am Krankenhausstandort Rahden eingelegt haben.

Quelle und Foto: Wahlkreisbüro Bianca Winkelmann MdL

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