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Wenn der Stimmbruch ausbleibt - Vortrag am Universitätsklinikum

Minden -

Wenn der Stimmbruch ausbleibt - Vortrag am Universitätsklinikum

Mit dem Ende der Pubertät senkt sich die Stimme von Jungen um ungefähr eine Oktave, bei Mädchen um etwa drei Töne. Aber welche Folgen hat es, wenn der Stimmbruch bei Mädchen ausbleibt?

Die Stimme als hörbares Ereignis spielt in der modernen Kommunikationsgesellschaft eine bedeutsame Rolle. Hinter jeder Stimme verbirgt sich eine komplexe Botschaft. Fehlt der weibliche Stimmbruch entsteht eine kindlich hohe und modulationsarme Frauenstimme. Zu diesem Thema veranstaltet die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des medizinischen Zentrums für Seelische Gesundheit sowie die Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Mühlenkreiskliniken am Mittwoch, 11. April, um 19 Uhr ein Vortrag im Hörsaal des Johannes Wesling Klinikums Minden, Hans-Nolte-Straße 1.

Dr. Niels Graf von Waldersee wird in seinem Vortrag die verschiedenen Ursachen und die Folgen des Ausbleibens des weiblichen Stimmbruchs beleuchten. In der wissenschaftlichen Literatur gibt es bisher zu diesem Themenbereich wenig Forschung. Dr. von Waldersee ist der renommierteste Wissenschaftler aus diesem Bereich. Er entlarvt Vorurteile und berichtet von Frauen mit hohen Stimmen in Märchen, Mythen, und Opern.

Dr. Niels Graf von Waldersee studierte in Paris und in Hamburg Medizin und absolvierte seine Ausbildung zum Facharzt für HNO-Heilkunde. Facharztausbildung und Promotion erfolgten in der Stimm- und Sprachabteilung des Universitätskrankenhauses, Hamburg-Eppendorf. Dort war er über mehrere Jahre als kommissarischer Abteilungsdirektor tätig. Anmeldungen werden erbeten per E-Mail oder per Fax an seelische.gesundheit@muehlenkreiskliniken.de oder Fax: 05741-35-2731.

(Text und Foto: MKK)

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