Wenn die Leiste bricht Was tun?
Minden -
Medizin im Dialog | Mittwoch, 29. Januar | 19.30 Uhr | Gemeindehaus Rahden
Der Leistenbruch ist eine der häufigsten chirurgischen Erkrankungen des Menschen. Sowohl Kinder als auch Senioren sind besonders oft betroffen. Jedes Jahr erkranken etwa 0,5 Prozent der Bevölkerung daran. Männer erleiden dabei sehr viel häufiger einen Leistenbruch als Frauen.
Die einzige Möglichkeit, um Einklemmungen von Organen und damit schwerwiegende bis lebensbedrohliche Folgen zu vermeiden, ist die Operation. Etwa 230.000 Patienten kann so jedes Jahr in Deutschland geholfen werden. Der Eingriff kann sowohl konventionell oder minimalinvasiv (nach der Schlüssellochmethode) erfolgen. Im Zentrum für Chirurgie des Krankenhauses Lübbecke-Rahden führt das Team von Dr. Uwe Werner jedes Jahr etwa 300 Eingriffe bei einem Leistenbruch durch.
Am 29. Januar wird der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie die Ursachen und möglichen Folgen des Leistenbruchs erläutern und mögliche Therapieformen vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Rahden, Am Kirchplatz 4. (Text und Foto: MKK)


