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Altstadtquartier: Rückenwind für den Entwurf

Minden -

Über 30 Mindener nutzten am Montag (11. November) die Möglichkeit einen Blick auf den ersten Entwurf für die Neugestaltung des „Altstadtquartiers am Roten Gebäude“ in der Oberen Altstadt zu werfen.

Über 30 Mindener nutzten am Montag (11. November) die Möglichkeit einen Blick auf den ersten Entwurf für die Neugestaltung des „Altstadtquartiers am Roten Gebäude“ in der Oberen Altstadt zu werfen. Landschaftsplaner Volker Altvater hat in den vergangenen sieben Wochen 88 Ideen gelesen, bewertet und in den Vorentwurf einfließen lassen. „Dabei ist es wichtig gewesen, dass alles zu den drei Förderzielen des Bundesprogramms passt“. Die drei Ziele sind: Erhöhung der Qualität und Quantität von Grün- und Freiflächen, der Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung und die Förderung der Funktionsvielfalt und multifunktionaler Einrichtungen.

„Sie haben uns vor eine große Aufgabe gestellt. Ihr Feedback war sehr vielseitig und kreativ. Wir sind uns sicher, dass wir jetzt eine gute Balance zwischen „Wünschbar“ und „Machbar“ gefunden haben“, verdeutlicht Norbert Kresse, Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Minden. Mit in den Entwurf reingenommen wurde unter anderem die Anregungen für mehr Sitzmöglichkeiten - insbesondere vor dem Mindener Museum, Fahrradparken, Umbau des Kellerabgangs und die Idee zu Streuobstwiesen und versickerungsfähige Bodenbeläge. Auch ein „Klön-Eck“ mit Rundbänken oder eine Pergola und Laubengang finden sich im Entwurf von Volker Altvater.

Über 30 Mindener nutzten am Montag (11. November) die Möglichkeit einen Blick auf den ersten Entwurf für die Neugestaltung des „Altstadtquartiers am Roten Gebäude“ in der Oberen Altstadt zu werfen.

Der Landschaftsplaner brachte für die Teilnehmenden drei weitere Ideen mit, wie die Freifläche gestaltet werden kann. Zum einen wäre es möglich ein Minispielfeld zu bauen. Darauf könnten beispielsweise Kinder mit Bobby Car und Fahrrad fahren. Der zweite Vorschlag ist eine Boulebahn und als dritte Idee stand ein Workout-Bereich für Jugendliche zur Diskussion. In den anschließenden drei Kleingruppen wurde der jetzige Entwurf diskutiert. Die Teilnehmenden votierten mehrheitlich für die den Bau einer Boulebahn. Darüber hinaus nimmt Volker Altvater noch mit: ein Trinkbrunnen oder ein offener Bachlauf, ähnlich wie in Bielefeld oder Freiburg, Face-To-Face-Sitzmöbel, um Gespräche zu ermöglichen und mehr Bäume anzupflanzen.

„Sie haben bei den Beteiligungsformaten sehr leidenschaftlich diskutiert. Das wird am Ende alles in ein gutes Ergebnis müden“, ist sich Volker Altvater sicher. Norbert Kresse gibt am Ende der Veranstaltung einen Ausblick: Anfang 2025 geht der dann fertige Entwurf in die Gremien und wird auch in der Stadtverordnetenversammlung besprochen. Der ergänzte Vorentwurf wird demnächst für die Öffentlichkeit auf der Homepage der Stadt Minden unter www.minden.de/altstadtquartier einsehbar sein.

Über 30 Mindener nutzten am Montag (11. November) die Möglichkeit einen Blick auf den ersten Entwurf für die Neugestaltung des „Altstadtquartiers am Roten Gebäude“ in der Oberen Altstadt zu werfen.

Hintergrund zum Bundesprogramm

Die Stadt Minden hat vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen eine Förderung von 1,113 Millionen Euro für die klimafreundliche Neugestaltung der Fläche in der Oberen Altstadt erhalten. Die Förderung ist Teil des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“. Das Projekt, dessen Ziel die Erhöhung der Qualität und Quantität von Grün- und Freiflächen ist, wird zusätzlich zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung beitragen sowie multifunktionale Einrichtungen fördern.

Der Stadtrat hatte bereits Ende 2023 die Bereitstellung von kommunalen Komplementärmitteln in Höhe von 196.500 Euro beschlossen. Insgesamt übernimmt der Bund 85 Prozent der förderfähigen Kosten, die Stadt Minden trägt 15 Prozent. Das Projekt muss bis Ende 2027 umgesetzt werden.

Das Projekt, das von den Mindener Bundestagsabgeordneten unterstützt wurde, ist Teil eines umfassenderen Bundesprogramms, das Städte bei der Umgestaltung von Freiflächen und der Förderung der Biodiversität unterstützt. Neben Minden wurde in Ostwestfalen-Lippe nur noch Herford in das Programm aufgenommen.

Quelle und Fotos: Stadt Minden

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