Demo: 'Grenzen überwinden Bleiberecht für alle!'
Minden -

Das Jugendwerk der AWO Minden-Lübbecke und das Bündnis „Minden gegen Rechts“ rufen auf: Das Jugendwerk der AWO Minden-Lübbecke und das Bündnis „Minden gegen Rechts“ haben für Samstag, den 20.05.2017 um 15 Uhr eine Demonstration mit dem Titel „Grenzen überwinden – Bleiberecht für alle!“ angemeldet.
Es wird gemeinsam mit Geflüchteten gegen die Asylrechtsverschärfungen der letzten Jahre demonstriert und ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Im Rahmen der mehrsprachigen Kundgebung werden Geflüchtete zu Wort kommen und wir zeigen uns mit allen Betroffenen solidarisch!
Deshalb laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam mit uns ein Zeichen für Geflüchtete und gegen Rassismus zu setzen." Der Demonstrationszug soll am Amtsgericht in Minden beginnen und über den
Scharn auf den Marktplatz einziehen. Auf dem Markt findet dann die Abschlusskundgebung statt. Neben einem Mitglied des Bündnisses und Ehrenamtlichen werden auch Geflüchtete aus verschiedenen Ländern aus ihren
Perspektiven berichten. Wir laden alle Menschen, Gruppen, Vereine, Parteien und Gemeinden ein, unser Engagement zu unterstützen und ein möglichst breites Zeichen unserer Stadtgesellschaft zu zeigen. Die letzten Wochen fanden offene Plena mit Geflüchteten aus Minden und Porta Westfalica statt, bei denen Ideen
ausgetauscht und die Demonstration geplant wurde. Transparente und Plakate mit verschiedenen Statements wurden gemalt und dürfen auch von anderen gerne mitgebracht werden. Der Flyer der Veranstaltung ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Dari verfasst worden. Die gemeinsame Erarbeitung der Inhalte steht für uns an oberster Stelle. Es soll eine bunte, solidarische und weltoffene Demonstration werden.
Wer als Unterstützergruppe genannt oder als Musiker auf der Veranstaltung auftreten möchte, der kann sich auf Facebook unter facebook.com/MindenGegenRechts oder unter der E-Mail-Adresse minden@jugendwerk.net mit dem Bündnis "Minden gegen Rechts" oder dem Jugendwerk der AWO in Verbindung setzen.
(Die VeranstalterInnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen/rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamfeindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.)
(Text und Foto: Jugendwerk der AWO)
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