Diskussionsveranstaltung wegen Teilnahme der AfD abgesagt
Minden -

Foto: Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Diese Botschaft wurde 2017 am Mindener Königswall für die AfD hinterlassen.
Die Jungen Liberalen (Jugendorganisation der FDP) im Kreis Minden-Lübbecke haben eine Podiumsdiskussion organisiert, an der neben Vertretern anderer demokratischer Parteien auch die "Junge Alternative", die Jugendorganisation der Alternative für Deutschland, teilnehmen sollte. Diese Veranstaltung wurde wegen Kritik an der Teilnahme der AfD inzwischen abgesagt.
Anzeige
Dazu erklärt das Bündnis "Minden gegen Rechts":
"Es ist natürlich bedauerlich, dass die Veranstaltung abgesagt werden musste - Diskussionen zwischen den demokratischen Parteien sind für unsere Demokratie wertvoll. So schade die Absage auch ist, sie ist am Ende konsequent und richtig. Die AfD ist eine rassistische und rechtsradikale Partei, die solche Veranstaltungen ausnutzt, um gezielt ihre rassistische Weltsicht als akzeptablen Bestandteil politischer Diskussionen darzustellen. Allein die Tatsache, dass diese Partei systematisch Lügen und Falschmeldungen als Methode einsetzt, zeigt, dass eine Auseinandersetzung mit ihnen in so einer Diskussion unmöglich ist.""
(Text: Minden gegen Rechts | Foto: Archiv)
Das ist auch interessant:
Widerstand gegen Polizeibeamte nach Pöbeleien
Blick hinter die Kulissen: Kommunalarchiv Minden öffnet seine Türen
Baugewerbe in Ostwestfalen läuft rund
Diebe überlisten 96-jährige Seniorin mit 'Wasserwerkertrick'



