Ein Blick in die Zentrale Notaufnahme Oberarzt erklärt Abläufe
Minden -

Die einen klagen über starke Schmerzen in der Brust oder Atemnot, bei anderen treten plötzliche Lähmungen oder Sprachstörungen auf. Viele Patienten werden mit dem Rettungswagen gebracht, einige kommen in Begleitung oder alleine mit dem Auto. Die Notaufnahme eines Krankenhauses sichert die Akutversorgung von Patienten im medizinischen Notfall rund um die Uhr.
Um die Schwere der Erkrankung eines Patienten einzuordnen, wird in Notaufnahmen das in Europa etablierte „Manchester-Triage-System“ verwendet. Das Farbsystem wird verwendet, um die Dringlichkeit der ersten ärztlichen Untersuchung und den damit verbundenen Behandlungsbeginn festzulegen.
Im Vortrag „Ein Blick in die Zentrale Notaufnahme – Was bedeutet Triage?“ stellt Dr. Jens Tiesmeier, Oberarzt des Instituts für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin am Krankenhaus Lübbecke-Rahden, das System ausführlich vor.
Der Vortrag findet am Donnerstag, 15. März, ab 19 Uhr im Sozialzentrum des Krankenhauses in Lübbecke, Virchowstraße 65, statt. Er ist Teil der Reihe „Medizinischer Frühling“, die von den Freundeskreisen des Krankenhauses Lübbecke und Rahden veranstaltet wird. Die Teilnahme ist kostenlos.
Der Vortrag wird am Mittwoch, 28. März, ab 19 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses Rahden wiederholt. Diesen Vortrag hält Harry Warkentin, Notarzt in der Notaufnahme des Krankenhauses Rahden.
(Text und Foto: MKK)
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