Jahresabschluss der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte
Porta Westfalica -

Foto: Pablo Eickmeier
Am Samstag, dem 20. Dezember 2025 öffnet die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica zum letzten Mal in diesem Jahr die Türen ihrer Containerausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ in Barkhausen. Aus diesem Anlass lädt der Verein von 13 bis 16 Uhr Mitglieder, ihre Familien und die interessierte Öffentlichkeit zu einer Jahresabschlussveranstaltung auf das Ausstellungsgelände auf dem Dr. Jørgen Kieler-Platz in Barkhausen ein.
Die Veranstaltung am 20. Dezember bietet die Möglichkeit zur Rückschau, aber auch Gelegenheiten, sich mit den Ehrenamtlichen der Gedenkstätte auszutauschen, Fragen zu aktuellen Projekten zu stellen und einen Blick auf kommende Vorhaben und Schwerpunkte zu richten. Besucherinnen und Besucher können sich über geplante Aktivitäten informieren und unter anderem auch darüber ins Gespräch kommen, wie ein Engagement in der Gedenkstätte – ob projektbezogen, organisatorisch oder inhaltlich – aussehen könnte. Thomas Lange, Geschäftsführer der Gedenkstätte, erläutert die Zielrichtung der Veranstaltung: „Als vereinsgetragene Gedenkstätte ist uns der Dialog und Austausch zwischen Vereinsmitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern und der Öffentlichkeit sehr wichtig. Der Jahresabschluss an der Ausstellung ist dafür ein sehr gutes Forum, dass allen Interessierten offensteht.“ Neben Informationen zur Gedenkstättenarbeit werden auf Wunsch auch Kurzführungen durch die Ausstellung angeboten.
Bereits um 11 Uhr am selben Tag startet auch der letzte thematische Rundgang des Jahres zu den Spuren der KZ-Außenlager und der Zwangsarbeit in Barkhausen und Hausberge. Die Führung beginnt um 11 Uhr direkt am Ausstellungscontainer. Sie führt vom ehemaligen Lagergelände am Kaiserhof über die Weserbrücke zum Vorplatz der Untertageverlagerung Dachs I. Die Stollenanlage kann während des Rundgangs aus Artenschutzgründen leider nicht betreten werden. Die letzte Station ist das Mahnmal in Hausberge. Von dort kehrt die Gruppe gegen 13 Uhr nach Barkhausen zurück. Dies ermöglicht es interessierten Teilnehmenden, den Rundgang nahtlos mit dem Besuch der Jahresabschlussveranstaltung zu verbinden.
Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenlos, Spenden zugunsten der Gedenkstättenarbeit werden aber gerne entgegengenommen.
Die Ausstellungscontainer öffnen nach einer kurzen technischen Überprüfung der Ausstellung wieder Anfang 2026. Das Ausstellungsgelände bleibt weiterhin rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche zugänglich.
Quelle: KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.
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