Kreis bedauert Wurzelschäden bei Unterhaltungsarbeiten an der K56
Lübbecke -

Dezernent Matthäus Schmidt (r.) und Harald Bloem (l.) machen sich ein Bild von den Schäden.
Ortstermin an der Isenstedter Straße K 56 in Gehlenbeck: Hier sind bedauerlicherweise bei Grabenräumarbeiten Baumwurzeln beschädigt worden. Harald Bloem, Arbeitsgruppenleiter im Straßenbauhof des Kreises, macht sich gemeinsam mit Amtsleiterin Beatrix Aden und Dezernent Matthäus Schmidt vor Ort ein Bild von den entstandenen Schäden.
Der Kreis schreibt regelmäßig Grabenräumarbeiten aus und beauftragt externe Fachfirmen – die Gräben müssen frei sein, damit die Straßenentwässerung gesichert ist. Hierfür gibt es ein jährliches Budget von 100.000 Euro, das reicht für ungefähr zehn laufende Kilometer. In diesem Jahr musste nach ungefähr zehn Jahren der Straßenseitengraben an der K 56 geräumt werden. Bei diesen Arbeiten wurden Wurzeln der Straßenbäume beschädigt. So etwas sollte nicht vorkommen, lässt sich aber bedauerlicherweise in den beengten Straßenseitenräumen nicht immer gänzlich verhindert. Hierzu erläutert Bloem: „Wie wir jetzt sehen, haben sich zwischenzeitlich die Baumwurzeln erheblich Richtung des Grabenwassers ausgedehnt, so dass sie bei den Räumarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurden.“ Nach in Augenscheinnahme vor Ort wurden sofort Pflegemaßnahmen an den geschädigten Wurzeln in die Wege geleitet. Anfangs stand noch die Frage im Raum, ob durch die beschädigten Wurzeln die Bäume einen langfristigen Schaden davongetragen haben, es ist aber davon auszugehen, dass keine akute Gefährdung der Straßenbäume besteht. „Zum Glück waren nur die äußeren Wurzeln betroffen und nicht die Stammwurzeln. Sie werden jetzt fachgerecht behandelt“, so Bloem. „Die Bäume stehen auf Lößlehmboden und sind durch diesen Untergrund gut versorgt. Auch haben wir die Baumkronen regelmäßig gepflegt – wir können also davon ausgehen, dass die Bäume sich wieder vollständig erholen werden.“
Quelle und Foto: Kreis Minden-Lübbecke
Das ist auch interessant:
Nach der Schule ein Jahr lang in Kulturberufe schnuppern
Anzeige



