MINT-Nachwuchs für den Mühlenkreis
Minden-Lübbecke -

Das Ziel: MINT-Nachwuchs fördern. Das Beratungsteam der Agentur für Arbeit Minden-Lübbecke kam jetzt mit dem zdi-Team und verantwortlichen Lehrkräften an der Pohlschen Heide zusammen. Dort wurden die MINT-Angebote für die Studien- und Berufswahlorientierung den weiterführenden Schulen in Minden-Lübbecke vorgestellt.
Ohne MINT gäbe es weder Handys, Elektromobilität noch Medikamente. Die vier Buchstaben M-I-N-T stehen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. MINT-Berufe sind sehr vielfältig und bieten oft besondere Chancen für die Zukunft. Jungen Menschen im Mühlenkreis hier ihre Möglichkeiten nahe zu bringen, haben sich die Partner des Programms Berufs- und Studienorientierung MINT auf die Fahnen geschrieben. In der Region arbeitet dazu die Agentur für Arbeit mit dem Zukunft Ausbildung im Mühlenkreis e.V. (ZAM e. V.) zusammen, der mit Zukunft durch Innovation (zdi) spezifische Maßnahmen anbietet.
„Maßnahmen zur vertiefenden Berufs- und Studienorientierung junger Menschen bereichern und ergänzen unsere Orientierungsangebote mit großem Erfolg. Die Vertiefung der Berufsorientierung ist ein ergänzender Baustein im Berufswahlprozess,“ sagt Frauke Schwietert, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Herford. „Die Arbeitsagentur fördert den ZAM e. V. gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium NRW für Maßnahmen hier vor Ort.“
Der ZAM e. V. unterstützt bei der Planung und Realisierung von Angeboten, die den Jugendlichen einen möglichst praxisnahen Einblick in MINT-Berufe ermöglichen. „Jährlich führen wir Kurse mit insgesamt etwa 2.000 Teilnehmenden durch“, so Carmen Ruffer, zdi-Leiterin beim ZAM e. V., „dabei erleben die Jugendlichen, wie wichtig Kreativität und Neugier für MINT-Berufe sind“.

Daniel Salow und Ricardo Ngo, Agentur für Arbeit sowie Carmen Ruffer und Stefan Kiel, zdi Minden-Lübbecke arbeiten zusammen, um vielfältige MINT-Angebote im Mühlenkreis zu ermöglichen.
In den Ausbildungs-TOP 10 des Mühlenkreises belegen die MINT-Berufe ‚Fachinformatiker/in – Systemintegration‘ auf Platz 10, ‚Fachinformatiker/in – Anwendungsentwicklung‘ auf Platz 7 und ‚Kraftfahrzeugmechatroniker/in – Personenkraftwagentechnik‘ auf Platz 4 vordere Ränge. Daniel Salow, Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit erklärt: „Die nachhaltige Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs von morgen beginnt heute bereits etwa bei Projektwochen mit dem zdi. Im Mittelpunkt stehen naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe und Studiengänge.“ Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit kennt das zdi-Angebot und ist bei Veranstaltungen und zur gezielten Informationsweitergabe zur Berufs- und Studienorientierung an MINT-interessierte Teilnehmende vertreten.
Lehrkräfte der weiterführenden Schulen, deren Schülerinnen und Schüler die Hauptzielgruppe der MINT-Projekte sind, gestalten die Angebote mit. Dazu geben sie Impulse passend zu den Curricula. Sie sind bei Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Angebote eingebunden, unterstützen Schülerinnen und Schüler, besuchen sie in Unternehmen und geben die Möglichkeit zur Reflexion.
Das Schulamt, die technischen Berufskollegs des Kreises, der AML und die KAVG sind weitere wichtige Partner. Sie bieten Labore und Werkstätten für die Veranstaltungen und stehen zu Beratung und Austausch für die Teilnehmenden zur Verfügung. Durch die gute Vernetzung mit den innovativen Unternehmen in der Region ist es zdi Minden-Lübbecke möglich, die Projekte an die aktuellen Bedarfe, wie z.B. Automatisierung, Digitalisierung, und Nachhaltigkeit optimal anzupassen.
Quelle und Fotos: zdi.NRW
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