Stadt gewährleistet Notbetreuung über Ostern
Minden -
Die Stadt Minden gewährleistet die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern oder ein Elternteil in einer kritischen Infrastruktur oder -Einrichtung arbeiten, auch über die Osterfeiertage. Die Bereiche Bildung und Verwaltung Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen haben hierfür eine flexible Lösung im Notfall erarbeitet. Für die notwendige Betreuung von Schülern im Einzelfall steht ein Pool von Schulsozialarbeiter*innen an den Schulen zur Verfügung. „Bis jetzt gab es aber keine angemeldeten Bedarfe“, berichtet Philipp Knappmeyer, Leiter des Bereiches Bildung.
Für Notfälle und kurzfristigen Bedarf an den Osterfeiertagen kann eine Meldung direkt bei der Koordinatorin für die Schulsozialarbeit, Heike Ramin (Telefon 0151 18056167) erfolgen. Eine Betreuung an Schulen ist an den Feiertagen und Ostersamstag von 7.30 bis 16 Uhr möglich.
Gleiches gilt auch für die Notbetreuung über Ostern in den Kitas. Auch hier gab es nach Aussage von Jutta Riechmann, Leiterin des Bereiches Sozialer Dienst Jugendhilfe, bis Donnerstagnachmittag keine Meldungen von Eltern. Für kurzfristige Bedarfe seien alle Schlüsselpersonen (Eltern) informiert und können in Notfällen, wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt, Kontakt zu den Kita-Leitungen aufnehmen. Für die Betreuung sollte die Vorlage des Dienstplanes des betreffenden Elternteils vorgelegt werden. Das gilt auch für die Notbetreuung bei Tagespflegepersonen. Auch hier sind die betreffenden Eltern informiert und können zur Tagespflege im Notfall Kontakt aufnehmen.
Die Verpflegung ist von den Kindern/Schülern mitzubringen. Ebenso muss die Rufnummer der Erziehungsberechtigten vorliegen. Der Zugang zu den Schulen und geeigneten Räumlichkeiten sowie den Kitas, in denen eine Betreuung erfolgt, ist gesichert.
(Text: Stadt Minden)
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