Umsätze der Industrie in OWL sprießen nach oben
OWL -

Ostwestfalens Industrie liegt von Januar bis Oktober dieses Jahres weiter deutlich im Plus: Die Umsätze der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten im ostwestfälischen Verarbeitenden Gewerbe betrugen bis Ende Oktober 35,6 Milliarden Euro, 5,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit.
Die Auslandsumsätze stiegen um 7,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, die Inlandsumsätze um 3,7 Prozent auf 22 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten wuchs gegenüber dem Vorjahr im bisherigen Jahresverlauf um vier Prozent auf 161.260 Frauen und Männer. „Die Wirtschaft bei uns läuft bestens“, freut sich IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden angesichts der aktuellen Industrie-Umsatzzahlen, „allerdings macht sich auch der Fachkräftemangel immer deutlicher bemerkbar.“
Ostwestfalenweit legten die umsatzstärksten Industriebranchen durchgängig zu. Unter den Top 5 liegen die Hersteller elektrischer Erzeugnisse mit einem Zuwachs von 12,3 Prozent auf gut vier Milliarden Euro an der Spitze, gefolgt von den Nahrungs- und Futtermittelproduzenten mit einem Plus von 7,8 Prozent auf sieben Milliarden Euro. Der Umsatz im Maschinenbau legte um 7,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro zu. Die Hersteller von Metallerzeugnissen verbesserten ihre Umsätze um 4,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro und die Möbelindustrie steigerte ihre Umsätze um 1,9 Prozent auf knapp 3,9 Milliarden Euro.
(Text: IHK | Symbolfoto: Archiv)
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