Weißstorch gehört wieder fest zum Mühlenkreis
Minden-Lübbecke -

Foto: Linke Reihe von unten nach oben: Dr. Beatrix Wallberg, Erwin Mattegiet (Vorstandsmitglied AK), Lothar Meckling (Vorstandsmitglied AK), Dr. Peter Witte (stv. Vorsitzender AK); 2. Reihe von links von unten nach oben: Guido Diethelm (Vorstandsmitglied AK), Prof. Dr. Johannes Weinig (Vorsitzender AK); 3. Reihe von links von unten nach oben: Dr. Dr. Alfons Rolf Bense (stv. Vors. AK), Frank Marske (Vorstand AK), Josef Peters (Design:Studio, hat die Ausstellung konzipiert), Dr. Christoph Roggel (Vorstand AK), rechte Reihe von unten nach oben: Karl-Heinz Haseloh (Regionalbotschafter der NRW-Stiftung), Dieter Kaiser (Vorstand AK und stv. Vors. des Kuratoriums der Weißstorch-Stiftung), Landrat Dr. Ralf Niermann, Anna Hermeier (Vorstand AK), Oliver Wolff (Geschäftsführer AK) Foto: Mirjana Lenz/Kreis Minden-Lübbecke
Eine Wanderausstellung zeigt jetzt die 30-jährige erfolgreiche Arbeit des Aktionskomitees „Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke“ e.V. Neben der Arbeit des Aktionskomitees werden auch die Bereiche „Biologie und Lebensraum“, „Der Storchenzug“, „Storch und Mensch“ sowie das Westfälische Storchenmuseum in Petershagen-Windheim thematisiert.
„Heute gehört der Weißstorch fest zum Landschaftsbild und zur Identität unseres Mühlenkreises“, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann bei der Eröffnung im Kreishaus in Minden. „Vor 30 Jahren sah das noch ganz anders aus, damals gab es gerade mal drei Brutpaare. Dank des Aktionskomitees und dank des engagierten Einsatzes seiner Mitglieder gibt es heute wieder über 50 Brutpaare. Heute ist der Weißstorch aus dem Kreis nicht mehr wegzudenken.“
1986 hat die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege das Weißstorch-Programm ins Leben gerufen. Daraufhin gründete sich das Aktionskomitee Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke. Die Mitglieder haben seither die Lebensbedingungen des Weißstorchs gründlich verbessert mit zahlreichen Maßnahmen für Umweltschutz und Landschaftspflege.
Wer mehr über den Storch und die Arbeit des Aktionskomitees erfahren möchte, kann die Ausstellung noch bis Ostern im Kreishaus auf der Sitzungsebene sehen. Anschließend geht sie auf die Reise zu bislang folgenden Stationen:
18.04. – 05.05. Stadtsparkasse Porta Westfalica
07.05. Windmühle in Wehe
08.05. – 19.05. Stadtsparkasse Rahden
14.05. Alte Brennerei Hille
22.05. – 09.06. Johannes-Wesling-Kinikum
12.06. – 23.06. Krankenhaus Lübbecke
26.06. – 05.07. Krankenhaus Rahden
06.07. – 21.07. Krankenhaus Bad Oeynhausen
27.07. – 04.08. Auguste-Viktoria-Klinik Bad Oeynhausen
Anschließend sind weitere Termine unter anderem im Moorhus in Lübbecke, im Rathaus der Gemeinde Hille und im Umweltzentrum Nordholz vorgesehen. Ebenfalls soll die Ausstellung im Rahmen des Sommerfestes am 9.7.2017 im Haus Windheim No.2 zu sehen sein. Im Herbst soll sie nochmals im Kreishaus zu sehen sein.
(Text: Sabine Ohnesorge - Kreis Minden-Lübbecke)
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