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Digitale Spurensuche rund um den Kaiserhof

Porta Westfalica -

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Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica erweitert ihr Angebot an der Ausstellung – Kostenfreie Spurensuche mit Actionbound seit dem 6. August öffentlich verfügbar.

Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica erweitert ihr Angebot rund um die Ausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ in Porta Westfalica-Barkhausen um ein neues digitales Format. Seit Donnerstag, dem 6. August 2026, steht die Spurensuche rund um das ehemalige Außenlagergelände am Kaiserhof der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Mithilfe der ebenfalls kostenfreien App Actionbound können Besucherinnen und Besucher die Umgebung der Ausstellung auf dem Dr.-Jørgen-Kieler-Platz eigenständig erkunden.

Die digitale Spurensuche richtet sich insbesondere an Gruppen, Familien sowie Einzelpersonen, die die Geschichte des Ortes in ihrem eigenen Tempo entdecken möchten. Anhand der Biographie des KZ-Überlebenden Jørgen Kieler werden verschiedene Stationen besucht. Die Teilnehmenden müssen Fragen beantworten und bekommen neben den persönlichen Eindrücken von Kieler auch viele Hintergrundinformationen vermittelt. 

Thomas Lange, Geschäftsführer der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica, erläutert den Hintergrund des neuen Angebots: „Die Arbeit unserer Gedenkstätte hat den Anspruch, die unterschiedlichen Orte der Außenlager und der Zwangsarbeit auf dem heutigen Stadtgebiet miteinander zu verbinden. Mit der Spurensuche möchten wir nun Menschen die Möglichkeit geben, Geschichte selbstständig und unmittelbar am historischen Ort zu erfahren. Der Rundgang macht auf heute noch sichtbare Spuren aufmerksam und lädt dazu ein, sich aktiv mit den Erfahrungen der Häftlinge und der Geschichte der nationalsozialistischen Zwangsarbeit in Porta Westfalica auseinanderzusetzen.“

Den Hinweis zum Actionbound bekam die Gedenkstätte aus dem schulischen Bereich: Die AG Jüdischer Friedhof Hausberge der Gesamtschule Porta Westfalica setzt die App bereits seit längerem ein. Die Spurensuche der Gedenkstätte wurde daher bislang vor allem im Rahmen von Bildungsangeboten für Schülerinnen und Schüler genutzt und dort erfolgreich erprobt. Mit der öffentlichen Freischaltung wird das Angebot nun allen Interessierten zugänglich gemacht. Voraussetzung ist lediglich ein Smartphone oder Tablet mit der installierten Actionbound-App. Die Teilnahme ist kostenlos.

Quelle und Foto: KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.


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