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Runder Tisch befasst sich mit 'Gewalt gegen Frauen'

Minden -

Runder Tisch befasst sich mit 'Gewalt gegen Frauen'

Im Juli 2017 ist Deutschland der sogenannten Istanbul-Konvention des Europarates beigetreten. Erklärtes Ziel dieses völkerrechtlichen Vertrages ist es, Frauen vor allen Formen von Gewalt zu schützen und Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten, zu verfolgen und zu beseitigen. Zur Information über diese Thematik hat der Runde Tisch der PRIO-Vernetzung gegen häusliche Gewalt im Kreis Minden-Lübbecke Frau Prof. Dr. Stefanie Bock von der Philipps-Universität Marburg eingeladen. Sie ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsvergleichung sowie stellvertretende Vorsitzende der Strafrechtskommission des Deutschen Juristinnenbundes.

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Prof. Dr. Stefanie Bock wird einen Überblick über das Vertragswerk geben und aufzeigen, welche Folgen sich hieraus für das deutsche Recht und die Praxis der Institutionen vor Ort ergeben. Ein besonderes Augenmerk wird auf den im Vertrag festgelegten Schutzinstrumenten wie Kontakt- und Näherungsverboten oder Wohnungsverweisen sowie den vorgesehenen Unterstützungsdiensten liegen – von der Einrichtung spezialisierter Hilfsdienste über die zur Verfügungsstellung von Schutzunterkünften bis hin zur kostenlosen Telefonberatung. Darüber hinaus wird darauf eingegangen, welche Bedeutung die Konvention für die strafrechtliche Verfolgung von häuslicher Gewalt hat.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 29. Januar 2019, von 14.00 bis 16.00 Uhr im Sitzungssaal des Kreishauses in Minden, Portastr. 13.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, für die Teilnahme entstehen keine Kosten. Anmeldungen werden erbeten bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Minden-Lübbecke, Andrea Strulik, unter Telefon 0571 807 24210 oder Mail a.strulik@minden-luebbecke.de.

(Text: Kreis Minden-Lübbecke | Symbolfoto: Archiv)

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