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Über die Zukunft Minderheides diskutieren

Minden -

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In Minderheide (4.084 Einwohner mit Hauptwohnsitz) werden Entwicklungspotenziale gesehen. Die Stadt plant deshalb, den Stadtbezirk funktional zu stärken und ihn für Wohnen, Leben, Arbeiten und Erholen weiter zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund und nach einem Auftrag aus der Politik soll nun ein städtebaulicher Rahmenplan aufgestellt werden, an dem auch interessierte Bürgerinnen und Bürger mitwirken sollen. Als Ersatz für die am 24. März aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallene Bürgerveranstaltung findet nun eine Bürgersprechstunde statt.

Wie sieht die Zukunft Minderheides aus? Welche Potenziale und Chancen birgt dieser Stadtbezirk und wie können diese genutzt werden? Mit diesen und weiteren zukunftsgewandten Fragen soll sich eine Bürgersprechstunde zum städtebaulichen Rahmenplan Minderheide beschäftigen. Die Stadt Minden sowie das beauftragte Planungsbüro BJP | Bläser Jansen Partner laden daher für Mittwoch, 12. August 2020, von 14 bis 19 Uhr in das Begegnungszentrum Bärenkämpen, Sieben Bauern 20A, ein.

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Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Teilnehmerzahl begrenzt werden. Pro Stunde haben zehn Bürger die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren und auszutauschen. Hierfür ist vorab eine Anmeldung für ein Zeitfenster notwendig.

Der aktuelle Arbeitsstand soll im Rahmen der Bürgersprechstunde mit den Bürgern umfangreich diskutiert werden. Die Anregungen und Wünsche der Bürger sollen berücksichtigt werden und in den weiteren Prozess einfließen. Als „lokale Experten“ verfügen die Bürger über ortsspezifisches Wissen, das als wichtiger Baustein des Rahmenplans gilt, so der Bereich Stadtplanung.

Im Fokus des Austausches mit den Bürgern stehen die Themen Nutzungen, Ortsbild und Identität, Mobilität und Verkehr, Grünflächen und öffentliche Räume sowie Quartiere und Wohnen. Das Stadtquartier bietet durch seine Freiflächen und untergenutzten Areale erhebliche Möglichkeiten, der immer noch steigenden Nachfrage nach „bezahlbarem Wohnraum“ für Familien und Single-Haushalte zu begegnen sowie hinsichtlich der populären Modelle von „Generationenwohnen“ und „betreutem Wohnen“ entsprechende Flächen zur Verfügung zu stellen. Auch Gebiete für Gewerbeentwicklung seien vorstellbar. Darüber hinaus sollen im Rahmen der Bürgersprechstunde auch infrastrukturelle Fragen beantwortet werden. Das Untersuchungsgebiet ist nicht ganz identisch mit dem Stadtbezirk.

Ein „Städtebaulicher Rahmenplan“ zeigt in einer ganzheitlichen Betrachtung städtebauliche, funktionale sowie sozial-räumliche Zusammenhänge. Darauf aufbauend soll er Vorschläge zur Entwicklung Minderheides enthalten und zeigt Zukunftsperspektiven auf. Ziel der Planungsaufgabe sei es, in Form einer Rahmenplanung ein integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept vorzustellen, welches auf einem breiten Partizipationsprozess beruht.

Aufgrund der aktuellen Vorschriften bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen werden alle Interessierten gebeten, sich bis zum 10. August 2020 bei Frau Rottmann, Stadt Minden, Bereich Stadtplanung (m.rottmann@minden.de, 0571 89-761) anzumelden. Dabei ist die Angabe des gewünschten Zeitfensters (14 bis 15 Uhr/15 bis 16 Uhr/16 bis 17 Uhr/17 bis 18 Uhr/18 bis 19 Uhr) notwendig. Pro Stunde ist die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Planungen vom 5. bis bis 23. August 2020 auf der städtischen Website unter www.minden.de/rahmenplan-minderheide einzusehen. Über eine Kommentarfunktion können Bürger auch hier ihre Anregungen einbringen.

(Text und Foto: Stadt Minden)

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