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Wie steht es um die Solaranlagen auf kreiseigenen Dächern?

Minden-Lübbecke -

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Hier sieht man die PV-Anlage auf dem Bauhof in Minden.

Der Ökostrom-Anteil steigt stetig, auf immer mehr Häusern sind Solaranlagen zu sehen. Und weil Klimaschutz natürlich beim Kreis Minden-Lübbecke großgeschrieben wird, liegt es nahe, einen Blick auf die kreiseigenen Dächer zu werfen. Auch dort geht der Ausbau von Solaranlagen voran. Auf allen entsprechend tragfähigen Dachflächen von Kreis-Gebäuden soll es zukünftig Solaranlagen geben. Auf neun Gebäuden wir schon heute die Sonne eingefangen: Beim Straßenverkehrsamt in Minden, auf den Verwaltungsgebäuden in Lübbecke und Espelkamp, auf dem Amt proArbeit in Minden, den Schulen Eickhorst und Mindenerwald, den Bauhöfen in Minden und Lübbecke und auf der kreiseigenen Kita Mühlenzwerge in Lübbecke.
 
Dabei werden auf jedem Gebäude zwei Arten von Photovoltaikanlagen errichtet: Die einen haben einen Batteriespeicher und sind dazu gedacht, den eigenen Strombedarf der Gebäude abzudecken. Hier muss eine Eigenverbrauchsquote von 80 Prozent abgedeckt werden. Diese Anlagen werden von Progress.NRW gefördert. Auf insgesamt knapp 20 Gebäuden soll es Anlagen mit Batteriespeicher geben, die vom Land gefördert werden. Die jeweils zweite Anlage pro Gebäude füllt die restliche zur Verfügung stehende Dachfläche: Dieser Strom wird komplett eingespeist und an einigen Standorten auch für die dortige Elektromobilität genutzt.    
 
In näherer Zukunft werden noch weitere Solaranlagen in Betrieb gehen, zum Beispiel auf der Kreissporthalle in Bad Oeynhausen und am Berufskolleg Lübbecke. Auch am Berufskolleg Espelkamp sind die Arbeiten weitestgehend fertiggestellt. Weitere Anlagen sind in Planung, zum Beispiel am Leo-Sympher-Berufskolleg und am Kreishaus in Minden. „Unsere PV-Anlagen versorgen nicht nur unsere eigenen Gebäude, wir speisen auch Strom ins Netz ein. Weil wir viel Dachfläche haben, kommt da einiges zusammen: Mit allen PV-Anlagen erzeugen wir voraussichtlich 1.900.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspräche rund 550 Haushalten mit drei Personen“, sagt Dr. Christian Sander, Leiter des Amts für Gebäude und Liegenschaften des Kreises.

Text und Foto: Kreis Minden-Lübbecke

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