Neuer Standort: Minden Für Demokratie und Vielfalt e. V.
Minden -

Seinen neuen Standort stellt der Verein „Minden – Für Demokratie und Vielfalt e. V.“ am 23.06.2018 am Friedensplatz in Mindens Oberer Altstadt vor. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist nun ein Ort der vielfältigen Begegnungen entstanden.
Im Oktober 2017 ist der Verein von der Kampstraße in die Alte Kirchstraße 1a umgezogen.
Die Anforderungen an die weitergehende Arbeit des Vereins werden zunehmend komplexer. Mit dem Umzug in mehr und größere Räume mit multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten – auch für Netzwerkpartner*innen in ihrer Arbeit für Demokratie geeignet – erlebt der Verein nun eine neue Dimension in seiner Arbeit für Demokratie und damit gegen Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Der neue LAP-Treffpunkt soll am „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 23. Juni 2018 in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsführung sowie des Jugendforums (14 – 27 J.) informieren über Ziele der Arbeit und über Partizipationsmöglichkeiten. Sie alle freuen sich über viele Besucherinnen und Besucher und gute Gespräche.
Fast direkt nebenan in der Martinikirche kann noch die Ausstellung „Verbrannte Bücher“ bis zum 24.6.2018 während der Kirchen-Öffnungszeiten bei freiem Eintritt besichtigt werden. Am 10. Mai 1933 wurden in einer von der Deutschen Studentenschaft breit organisierten Aktion Werke von verfemten Schriftstellerinnen und Schriftstellern öffentlich verbrannt. Es war der Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“.
Erich Kästner stand dabei in Berlin und musste mit ansehen, wie sein Werk in Flammen aufging. Klaus Wiese und Karl-Heinz Ochs werden dazu passend ab 16:00 Uhr aus „Die Konferenz der Tiere“ von Erich Kästner eine Lesung im LAP-Treffpunkt machen.
Der Verein behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Räumen zu verwehren.
(Text: lap-minden | Symbolfoto: Archiv)
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